Neuer Fiesta WRC erst in Portugal

Nicht nur Hyundai startet mit dem alten Auto in die neue Saison, auch bei M-Sport lässt die neue Version des Fiesta WRC noch auf sich warten. Erst im Mai soll es zum Wechsel kommen.

1. Januar 2015

Michael Heimrich

Es herrscht eine Drei-Klassen-Gesellschaft in der Weltmeisterschaft. Volkswagen und Hyundai schöpfen bei der Entwicklung der neuen World Rally Cars aus dem Vollen, Citroën Racing muss etwas zurückstecken, aber bei M-Sport muss jeder Penny zusammen gekratzt werden, damit das Team im Konzert der Großen weiter mitspielen kann. Aus dem Wenigen, was ihm Firmenchef Malcolm Wilson zur Verfügung stellen kann, muss Technikguru Christian Loriaux trotzdem ein Auto schaffen, dass in den kommenden zwei Jahren konkurrenzfähig bleibt.
In der Vergangenheit gelang dem belgischen Schlitzohr dieses Kunststück außerordentlich gut, hätte sich Speerspitze Mikko Hirvonen im Vorjahr nicht den einen oder anderen Patzer geleistet, wären noch mehr Punkte für das Team drin gewesen. So belegte M-Sport mit 208 Punkten den dritten Platz in der Herstellerwertung und musste sich Citroën Racing (210) knapp geschlagen geben.
Doch die Ausgangslage für die Saison 2015 ist für M-Sport nicht optimal. Citroën Racing und Volkswagen setzen schon in Monte Carlo ihre neuen Autos ein, der überarbeitete Fiesta WRC soll frühestens im Mai bei der Rallye Portugal startklar sein. Rund die Hälfte des Autos wird neu sein, wie Loriaux erklärte, vor allem der Motor, den M-Sport nun selbst weiterentwickelt, wird es tiefgreifende Änderungen geben, die den Motorblock, Zylinderköpfe, Auspuff und Elektronik umfassen.
Trotz der großen Budgets auf Seiten der Gegner macht sich Loriaux keine Sorgen, dass M-Sport zu weit ins Hintertreffen gerät. „Alle Autos ähneln sich sehr stark. Und dank moderner Fertigungs- und Qualitätsprüfungsverfahren auch so verdammt zuverlässig. Die Fahrer sind heutzutage mehr entscheidend“, sagt er und schielt mit ein wenig Wehmut zur Konkurrenz von Volkswagen, „dort haben sie mit Ogier und Latvala die zwei besten Piloten unter Vertrag. Hätten wir Ogier unter Vertrag, könnte er auch mit unserem Auto Weltmeister sein.“
Aber Loriaux glaubt auch an das Potenzial der jungen M-Sport-Piloten Elfyn Evans und Ott Tänak. Spätestens wenn der neue Fiesta WRC seine Premiere feiert, sollen die jungen Wilden abliefern. „Unser Ziel ist einige Rallyes mit dem neuen Auto zu gewinnen“, so Loriaux.

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