„Monte hat ihre eigenen Gesetze“

Ex-Europameister Armin Kremer will es noch einmal wissen und greift in dieser Saison in der Weltmeisterschaft an. Mit dem Subaru Impreza von Stohl Racing geht es jetzt zum Auftakt nach Monte Carlo. Gleich im Shakedown gab es das erste Aha-Erlebnis.

15. Januar 2013

Michael Heimrich

"Irgendwie ist es schon eine verrückte Idee!" Armin Kremer muss selbst ein wenig schmunzeln, wenn er über sein WM-Comeback 2013 nachdenkt. Vereinzelte Einsätze bei Baja-Rennen in Amerika, mehr Motorsport stand für ihn in den letzten Jahren nicht zur Debatte. 2012 startete der Ex-Europameister beim WM-Lauf in Argentinien und bestritt das IRC-Finale auf Zypern. Dort hat ihn das alte Fieber offensichtlich wieder gepackt und nun folgt die Rückkehr in die Weltmeisterschaft und der Angriff auf die Produktionswagen-Wertung innerhalb der neugeschaffenen WRC2. "Die Konstellation mit Stohl-Racing und Subaru ist gut. Das Paket stimmt", sagt Armin Kremer, der in Monte-Carlo seinen Saisonauftakt feiert und während des Trainings gemeinsam mit Co Klaus Wicha alle Hände voll zu tun hatte. "Im Jahr 2002 bin ich dort zuletzt gefahren, deshalb haben wir einen komplett neuen Schrieb erstellt."

Beim heutigen Shakedown gab es gleich das erste Aha-Erlebnis für Kremer. Während der starken Schneefälle wurde sein Subaru in einer Rechtskurve zu weit nach außen getragen und landete abseits der Strecke. "Das war aber keine große Sache", meint der Mecklenburger. "Außer ein paar kleineren Blessuren sind keine Schäden am Auto entstanden."

Schützenhilfe kommt von Andreas Aigner, der Armin Kremer als Eisspion am Wochenende unterstützen wird. Kurios: Vor zwei Jahren half der ältere Deutsche dem jungen Österreicher in dieser Rolle. Den Eisspionen wird in den nächsten Tagen eine besondere Bedeutung zu kommen, denn nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Stunden haben sich die Prüfungen deutlich verändert. "Im Training hatten wir Sonnenschein und nur selten gab es Schnee. Das wird sich geändert haben", sagt Armin Kremer. Vier Mal bestritt er bislang den Klassiker. Von diesen Erfahrungen will er ab Morgen profitieren und bis Samstagabend die bestmöglichste Platzierung einfahren. "Die Monte hat ihre ganz eigenen Gesetze. Hier kann vieles passieren", meint Armin Kremer abschließend.

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