Der Saisonauftakt vor der eigenen Haustür hat Lust auf mehr gemacht. „Der Porsche macht unheimlich Spaß mit seiner brutalen Beschleunigung und den späten Bremspunkten wegen der breiten Reifen“, fasst Carsten Mohe den ersten DRM-Auftritt im Porsche 911 GT Rally zusammen. Die nötige Eingewöhnung an das 470 PS starke Kraftpaket sieht er gelassener denn je: „An alles, was gut ist, gewöhnst du dich schnell“, lacht Mohe.
Nun geht es in den Norden, und die Rallye Sulingen rund um die gleichnamige niedersächsische Kleinstadt kennt der Routinier aus Crottendorf sehr gut. „Aber im Porsche ist jetzt erst mal jede Rallye wieder Neuland für uns“, sagt Mohe. „Sulingen hat uns immer gut gelegen, und mit den vielen Zuschauern stimmt auch die Atmosphäre. Außerhalb des IVG-Geländes sind die Wertungsprüfungen meist schnell und flach, das kommt unserem 911 GT Rally entgegen. Das IVG-Gelände selbst ist allerdings sehr winklig, und die Prüfungen dort sind sehr lang. Wir müssen vor allem schauen, dass wir ohne Reifenschaden durchkommen, denn das ist von entscheidender Bedeutung.“
Die Rallye Sulingen startet am Freitag, den 24. April, mit fünf Wertungsprüfungen (WP). Am Samstag stehen weitere acht WP auf dem Programm, insgesamt führt die Rallye über gut 150 gezeitete Kilometer. „Gerade in Sulingen gilt: Asphalt ist nicht gleich Asphalt, jede Kurve kann anders aussehen. Wir gehen immer ehrgeizig in eine Rallye und wollen möglichst weit vorn landen. Dazu müssen wir die Stärken des Autos dort ausnutzen, wo es geht, und auf winkligen Passagen sowie auf Schotter den möglichen Rückstand akzeptieren“, so Mohe.



