Loeb übernimmt Führung

Führungswechsel in Spanien! Spitzenreiter Mads Östberg wählt die falschen Reifen und rutscht ins Aus, Sebastien Loeb wird durch Jari-Matti Latvala zur Höchstleistung angestachelt und stürmt an die Spitze.

10. November 2012

Michael Heimrich

Damit hatte Mads Östberg nicht gerechnet. Sein Team gab ihm die Information, dass die achte Prüfung der Rallye Spanien größtenteils trocken sei. Doch auf den 45.97 Kilometer herrschten noch feuchte Bedingungen, der Norweger hatte mit seinen vier harten Reifen die falsche Wahl getroffen. Es kam, wie es kommen musste. „Ich bin abgeflogen und habe dabei 40 Sekunden verloren. Anschließend sind wir mit der rechten Fahrzeugseite noch gegen eine Leitplanke geschlittert. Ich bin sehr enttäuscht“, ärgerte sich Östberg. Die Führung war futsch, der Ford-Privatier fiel auf Rang 3 zurück.

Neuer Spitzenreiter ist Sebastien Loeb. Hatte der Weltmeister auf der ersten Tagesprüfung noch über ein nervöses Heck seines DS3 WRC geklagt, zog er auf WP8 alle Register. „Das musste ich auch, denn Jari-Matti (Latvala) macht gewaltig Druck“, sagte Loeb, der nur 3.6 Sekunden schneller als der Finne war. „Ich bin unzufrieden mit mir“, schimpfte Latvala trotz des geringen Rückstands. „Die Prüfung fing so gut an, doch dann verlor ich den Anschluss. Ich war in einigen Ecken einfach zu vorsichtig.“ Mit 16.3 Sekunden Rückstand liegt Latvala auf Platz zwei.
  
Durch den Ausrutscher von Östberg kann sich Mikko Hirvonen wieder neue Hoffnungen auf das Podium machen. Den zweiten Citroën-Werksfahrer trennen nur noch 7.3 Sekunden von Platz drei. „Es läuft gut, auch wenn wir auf Seb und Jari-Matti ein wenig zu viel Zeit verlieren“, sagte Hirvonen. Hinter ihm folgt Ott Tänak auf dem fünften Rang. Hans Weijs jr. kann sich bei seinem WRC-Debüt auf Platz sechs verbessern und verdrängt SWRC-Spitzenreiter Craig Breen (Ford) auf Platz sieben.

Auch Evgeny Novikov (Ford) kann sich verbessern und liegt hinter Jarkko Nikara auf dem neunten Rang. Dani Sordo muss dagegen bei seinem Heimspiel einen weiteren Rückschlag verkraften. Der Mini-Pilot klagte über Fehlzündungen seines Mini WRC, der stellenweise nur auf drei Zylindern lief. Sordo liegt mit einem Rückstand von über 21 Minuten bereits aussichtslos zurück.
   
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