Loeb/Elena lösen Sainz/Moya ab

Die Zusammenarbeit von Fahrern und Beifahrern in der Rallye-WM hält oft länger als so manche Ehe. In Frankreich werden Sebastien Loeb und Daniel Elena einen neuen Rekord aufstellen und Carlos Sainz und Luis Moya ablösen.

25. September 2012

Michael Heimrich

Bei der Wales Rallye GB starteten Sebastien Loeb und Daniel Elena zum 161. Mal Seite an Seite bei einem WM-Lauf. Damit stellten die beiden den Rekord von Carlos Sainz und Luis Moya ein. Für ziemlich genau zehn Jahre war die spanische Erfolgspaarung alleiniger Rekordhalter. Ab der Rallye Frankreich werden sie endgültig abgelöst.

Carlos Sainz und Luis Moya gaben sich bei der Rallye Portugal 1988 das „Ja-Wort“ und wurden erst nach ihrem letzten gemeinsamen Podestplatz in Großbritannien 2002 „geschieden“. Nur in Catalunya 2002 leistete sich das Paar einen Seitensprung. Gemeinsam gewannen die beiden Spanier zwei Weltmeisterschaften und 24 WM-Läufe.

Das sind genau 50 Siege weniger als das aktuelle Traumpaar der Rallye-Szene, Sebastien Loeb und Daniel Elena, aufzuweisen hat. Der Franzose und der Monegasse trafen sich erstmals bei einem Lauf zur Französischen Meisterschaft 1997 und traten 1998 zum ersten Mal zusammen an. Seitdem trennten sich ihre Wege nicht mehr – an diesem Wochenende erleben sie ihren 161. WM-Auftritt als Cockpit-Crew. Seit ihrem WM-Debüt in Spanien1999 eroberte die Paarung 110 Podestplätze, darunter 74 Gesamtsiege! Die Zeiten, als Daniel aus Geldnot auf Sebastiens Couch übernachten musste, sind lange vorbei.

Zu den weiteren besonders treuen Paaren in der Rallye-WM gehören Petter Solberg/Phil Mills (152 gemeinsame WM-Läufe) Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (144), Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (131) und Markku Alèn/Ilkka Kivimäki (125). In den Top-10 dieser Wertung tauchen fünf Paarungen aus Finnland und Schweden auf – sind die Nordländer vielleicht besonders treu? Nun, zumindest nicht alle. Der finnische Vierfach-Weltmeister Juha Kankkunen gewann WM-Läufe mit fünf verschiedenen Co-Piloten: Fred Gallagher, Denis Giraudet, Nicky Grist, Juha Piironen und Juha Repo. Der schwedische Beifahrer Arne Hertz wiederum feierte zu seiner aktiven Zeit Laufsiege mit vier verschiedenen Chauffeuren: Ove Andersson, Stig Blomqvist, Hannu Mikkola und Armin Schwarz.

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