„Könnte gutes Jahr werden“

Am ersten Märzwochenende wird es endlich wieder ernst für Aaron Burkart, der in diesem Jahr erneut in der Junior Rallye Weltmeisterschaft an den Start geht.

21. Februar 2008

Michael Heimrich

Um dem wiedererlangten WM-Prädikat gerecht zu werden, findet der Auftakt in die neue Junior-Saison auch gleich am anderen Ende der Welt statt: Im circa 9000 Kilometer entfernten Leon in Mexiko.

„Es kribbelt schon wieder gewaltig in den Fingern“, gestand Aaron Burkart. Ginge es nach ihm, wäre die Winter(zwangs)pause viel früher zu Ende und Saisonauftakt bereits im Januar. Dieses Jahr wird er erstmalig bei sommerlichen Temperaturen und auf einem anderen Kontinent in die neue Rallyesaison starten. „Für uns Fahrer wird es daher in jedem Fall erstmal eine große Umstellung werden, denn man ist nicht nur plötzlich in einer ganz anderen Jahreszeit, sondern auch in einer anderen Zeitzone. Leon und Berlin trennen runde sechs Stunden!“

Aber nicht nur die Fahrer, sondern auch die Rallyeautos werden besonderen Bedingungen ausgesetzt, schließlich liegen die Wertungsprüfungen alle auf 1800 bis 2700 Metern und sind damit die wohl am höchsten gelegenen im ganzen JWRC-Kalender. „Was uns die Höhe an Leistung kosten wird, werden wir erst dort sehen. Wahrscheinlich denke ich im ersten Moment, dass etwas mit dem Auto nicht stimmt bis ich mich an die geringere Leistunggewöhnt habe. Aber das wird allen anderen auch so gehen.  Ich habe trotzdem ein gutes Gefühl für die Veranstaltung“, meint der 25-Jährige.

Zwar konnte er die Winterpause kaum nutzen, um Testrallyes zu fahren, denn in der Uni lagen einige Klausuren an, aber ein Test vor der Corona Rally Mexiko passte noch in den Zeitplan: „Wir waren in Italien, um auf Schotter zu testen und ich war sehr zufrieden. Wenn dann endlich auch das Glück auf unserer Seite ist, dann wird es hoffentlich ein gutes Jahr.“

Für den ersten Lauf zur JWRC hat er darum auch einen Podestplatz anvisiert und laut Teammanager Jürgen Bertl stehen die Chancen dafür gut: „Wir haben das Auto gut vorbereitet und Aaron kann mit Sicherheit um die Podestplätze mitfahren. Ich denke, dass ihm die Rallye liegen könnte – es sind ein paar wirklich anspruchsvolle und auch schnelle Strecken dabei.“Für den richtigen Weg zu und über die Wertungsprüfungen ist auch in diesem Jahr wieder Michael Kölbach verantwortlich. „Micha und ich können sehr gut zusammen arbeiten. Wir fahren jetzt das zweite Jahr zusammen, das gibt auch mir viel zusätzliche Sicherheit. Ich freue mich auf die Saison mit ihm“, so der Wahl-Berliner.

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