Keine Zeitstrafe gegen Loeb

Die Zeitstrafe gegen Sebastien Loeb sorgte für ein dramatisches Finale in Wales. Nun haben die Offiziellen diese wieder zurückgenommen.

7. Dezember 2008

Michael Heimrich

Bereits im Ziel der vorletzten Prüfung hatte Loeb Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Zeitstrafe angemeldet. Beifahrer Daniel Elena stritt sich wild gestikulierend mit den Zeitnehmern, doch es nützte nichts. Das Weltmeister-Duo bekam zehn Strafsekunden aufgebrummt und fiel erneut hinter Jari-Matti Latvala zurück. Mit einer beeindruckenden Leistung erkämpfte sich Loeb auf der letzten Prüfung das nötige Zeitpolster und gewann zum ersten Mal die Wales Rally GB.

Jetzt zogen die Offiziellen kleinlaut die Zeitstrafe gegen den Franzosen zurück. Nach Sichtung der Inboard-Aufnahmen stellte man fest, dass sich Loeb keinen Fehlstart geleistet hat. Damit siegt der Weltmeister mit 12.7 Sekunden vor Jari-Matti Latvala.

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