Keine Überraschungen bei der FIA

Anders als erwartet, gab es auf der heutigen FIA-Weltratssitzung in Turin keine großen Entscheidungen. Immerhin wurde klargestellt, wer 2017 ein World Rally Car der dritten Generation fahren darf.

24. Juni 2016

Michael Heimrich

Keine Überraschungen bei der FIA

Viel wurde im Vorfeld über eine Superlizenz spekuliert, mit der die FIA steuern kann, welcher Fahrer in einem neuem World Rally Car sitzen wird. In der heutigen Weltratssitzung wurde kurzerhand festgelegt, dass nur Hersteller-Teams 2017 die nächste Fahrzeuggeneration einsetzen dürfen.
Auch die Punktevergabe für WM-Läufe, bei denen nicht alle vorgesehenen Wertungsprüfungen gefahren werden können, wurde neu geregelt. Die volle Punktzahl gibt es, wenn mindestens 75 Prozent der Distanz gefahren wurde. Werden zwischen 50 und 75 Prozent gefahren, gibt es halbe Punkte, zwischen 25 und 50 Prozent ein Drittel. Wird weniger als 25 Prozent der vorgesehenen Distanz absolviert, gibt es gar keine Punkte. 
Um Punkte zu sammeln müssen Hersteller keinen ersten Fahrer für eine ganze Saison nominieren. Ab 2017 können die Teams zu jedem Nennschluss eines WM-Laufs festlegen, welche zwei Fahrer punktberechtigt sind.

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