„Juckt mich überhaupt nicht“

Zum fünften Mal konnte Sebastien Loeb die Rallye Monte Carlo gewinnen und überflügelte damit Rallyelegenden wie Sandro Munari, Tommi Mäkinen, oder Walter Röhrl.

28. Januar 2008

Michael Heimrich

„Das juckt mich überhaupt nicht. Um meine Zeiten bei den Sonderprüfungen zusammenzubekommen, müsste er diese Rallye schon zehnmal gewinnen“, erklärte Röhrl gegenüber dem ‚Sport-Informations-Dienst‘ (sid).

Loeb hatte gestern zum fünften Mal die Rallye Monte Carlo gewonnen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. „Das heute ist aber eine ganz andere Welt und eine ganz andere Rallye“, spielt Röhrl auf die deutlich kürzere Strecke und das Fehlen der berühmten „Nacht der langen Messer“ an. „Damals gab es noch 15 Leute, die gewinnen konnten. Heute ist es leider nur noch einer. Es ist schade, dass Sebastien Loeb vollkommen konkurrenzlos ist. Das hätte ich früher auch gerne mal gehabt.“

Respekt nötigt der heutige Weltmeister seinem berühmten Vorgänger aber bei der Arbeitsweise ab. „Er macht das ganz clever. Er geht nur ein so großes Risiko ein, wie es unbedingt sein muss. Das macht er toll“, lobt Röhrl den Franzosen.

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