Hyundai setzt auf Weiterentwicklung

Fünf Jahre musste die Rallye Polen auf ihre Rückkehr in den WM-Kalender warten. Für die meisten Fahrer sind die Strecken völliges Neuland. Im Hyundai-Lager hat man sich auf die Aufgabe gut vorbereitet.

24. Juni 2014

Michael Heimrich

Hyundai kommt gut vorbereitet zum WM-Lauf in Polen. Im Mai testete die Mannschaft vor Ort mit den drei Einsatzpiloten. Thierry Neuville und Juho Hänninen kamen dabei an zwei Tagen zum Einsatz, Hayden Paddon an einem. Zudem nutzte das Team die vorangegangene Rallye Italien, um sich auf den bevorstehenden WM-Lauf vorzubereiten, da die Streckenbedingungen auf Sardinien denen in Polen ähneln.  
„Polen ist nicht nur für uns Neuland, sondern auch für die anderen Teams. Zahlreiche Prüfungen sind sogar komplett neu. Sie sind schnell, aber oft recht sandig, weshalb eine gute Traktion eine wichtige Rolle spielt. Zudem haben wir zwischen Argentinien und Sardinien die Abstimmungen des Fahrwerks und des Differenzials weiterentwickelt“, so Teamchef Michele Nandan. „Die Rallye wird nicht einfach, aber wir wollen lernen. Das Ziel ist es erneut, alle drei Autos ins Ziel zu bringen.“
Thierry Neuville beeindruckte zuletzt auf Sardinien mit schnellen Zeiten und einer WP-Bestmarke. „Zwar lief dort am Ende nicht alles nach Plan, aber wir wollen von den dort gemachten Erfahrungen in Polen profitieren“, so der Belgier. „Der sandige Untergrund in Polen ist neu für mich. Er könnte die Autos ziemlich beanspruchen, aber das Fahren dort wird sicher Spaß machen. Wir müssen mal abwarten, wie das Wetter sein wird. Aber wir sind auf alle Bedingungen vorbereitet.“
Teamkollege Juho Hänninen gelang auf Sardinien ebenfalls eine Bestzeit. Zudem führte der Finne mit seinem Hyundai i20 WRC erstmals einen WM-Lauf an. Später schied er mit einem Unfall aus. „Wir waren über den Ausgang der Rallye natürlich enttäuscht, aber wir freuen uns jetzt umso mehr auf Polen“, so Hänninen. „Die Rallye wird nicht einfach, sie ist für viele Teams neu. Aber wir haben dort bereits einen Test absolviert. Das wird sehr hilfreich sein. Es ist toll, dass wir erstmals in Litauen fahren werden. Nach dem positiven Start in Italien wollen wir diesmal unbedingt ins Ziel kommen und bei der Weiterentwicklung des Autos und des Teams helfen.“

VIDEO: Vorschau Rallye Polen

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