Grönholm mit neuer Hoffnung

Eine deutlich verbesserte Zuverlässigkeit während der Tests hat Marcus Grönholm in seiner Überzeugung gestärkt, dass der 307 WRC ein echter WM-Kandidat sei.

12. Januar 2005

Michael Heimrich

Die Erinnerungen an die verkorkste Saison sind noch frisch. Unfälle, aber vor allem technische Gebrechen des damals noch brandneuen 307 WRC warfen Marcus Grönholm im Titelkampf aussichtslos zurück.

Aber während der Vorbereitungen auf den Saisonauftakt in Monaco und der Rallye Schweden legte der Finne über 200 Kilometer pro Tag ohne Probleme zurück – ein deutliches Zeichen, für ein stark verbessertes Auto. Doch trotz der neuen Zuverlässigkeit rechnet Grönholm eher mit einem Erfolg in Schweden als bei der Monte, da Peugeot von Michelin zu Pirelli als Reifenpartner wechselte.

„Die richtige Wahl ist dort immer schwierig und wir haben auch noch neue Reifen“, so Grönholm. „Zur Monte wird es sehr schwer werden, aber bei den anderen Rallyes rechne ich mit keinen Problemen.“

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