Grip auf den australischen „Murmeln“

Die Rallye Australien ist der siebte Schotter-Lauf der Saison. Michelin hat speziell für diesen Event den neuen Latitude Cross S3-Schotterreifen entwickelt. Er zeichnet sich durch eine weichere Laufflächenmischung aus und bietet den Top-Teams insbesondere bei Nässe bestmöglichen Grip.

10. September 2013

Michael Heimrich

Bei Regen verwandeln sich die australischen Straßen innerhalb kürzester Zeit in rutschige Matschpisten. Die Fahrer müssen dann extrem vorsichtig agieren, da sich das Gripniveau schlagartig ändern kann. „Bei widrigen Witterungsbedingungen profitieren die Piloten von den hervorragenden Gripeigenschaften des neuen Latitude Cross S3“, erklärt Jacques Morelli, Leiter des Rallye-Programms von Michelin. „Die weichere Laufflächenmischung verbessert die Fahrbarkeit bei Nässe und erhöht somit auch die Sicherheit.“

Bei trockenen Bedingungen vertrauen die Partnerteams von Michelin hingegen auf die jüngste Evolutionsstufe des Latitude Cross H2. Auch er verfügt über eine neue Laufflächenmischung. Dank ihres umfassenden Know-hows ist es den Motorsport-erfahrenen Ingenieuren von Michelin gelungen, die Haltbarkeit nochmals zu optimieren. Die Performance des Pneus blieb gleichzeitig in vollem Umfang erhalten. Resultat: Der Latitude Cross fräst sich förmlich durch die losen, runden Kieselsteine hindurch und entwickelt auf dem härteren Untergrund bestmögliche Traktion.

In dieser Saison erlaubt das Reglement für alle Schotter-Läufe nur einen Reifentyp. Die Prioritäts 1- und 2-Fahrer dürfen aber zwischen einer harten sowie der weicheren Laufflächenmischung wählen. Darüber hinaus hat die FIA die maximale Reifenzahl, die jeder WRC-Pilot während der gesamten Rallye benutzen darf, im Vergleich zum Vorjahr um weitere 20 Prozent reduziert.

Somit verfügt jeder Teilnehmer in Australien über ein Kontingent von insgesamt 32 Reifen – inklusive der vier Pneus, die beim Shakedown benutzt werden. Zur Wahl stehen 32 Latitude Cross mit der härteren H2-Läufflächenmischung sowie 16 Exemplare des weicheren Latitude Cross S3.

Während der gesamten Rallye sind lediglich sieben Reifenwechsel erlaubt. Die Pneus müssen also extrem widerstandsfähig sein, denn jedes einzelne Exemplar kommt über deutlich mehr WP-Kilometer zum Einsatz als noch in der vorangegangenen Saison üblich.

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