Gegner einig: „Ogier ist besiegbar!“

Volkswagen-Pilot Sebastien Ogier führt die Fahrerwertung nach vier Saisonläufen haushoch an. Dennoch steckt die Konkurrenz den Kopf noch nicht in Sand und schöpft nach Portugal neuen Mut.

17. April 2013

Michael Heimrich

Die Kräfteverhältnisse in der Rallye-WM haben sich grundlegend verschoben. Volkswagen übernimmt trotz einiger technischer Probleme die Marken-Führung und Sebastien Ogier baut seinen Vorsprung in der Fahrerwertung deutlich aus. Bereits 54 Punkte liegt der Franzose nach vier Rennen vor seinen Verfolgern. Selbst VW-Sportchef Jost Capito hat angesichts dieser Zahlen seine Zurückhaltung abgelegt und spricht nun vom möglichen Titelgewinn im ersten WM-Jahr seines Teams.

"Wenn man die Meisterschaft betrachtet, dann scheint es einfach für mich auszusehen", sagt Ogier und warnt sich auf den frühen Lorbeeren auszuruhen. "Mads (Östberg) und Dani (Sordo) waren hier vor ihren Fehlern sehr, sehr schnell und es wird das ganze Jahr so hart zur Sache gehen. Aber wir haben jetzt einen guten Vorsprung und müssen nicht mehr Rallyes unbedingt gewinnen. Das ist jedoch nicht mein Plan. Ich bin Sportler und ich mag den Geschmack des Sieges. Dennoch muss ich die restliche Saison clever angehen."

Die Konkurrenten mussten zwar mit ansehen, wie Ogier in Portugal den dritten Sieg in Folge holte, aber sie schöpften auch neuen Mut. "Er ist besiegbar", sagt Mads Östberg, der trotz seines Überschlags überzeugt davon ist, das Tempo des VW-Gegners mitgehen zu können. "Was hier passierte lag nicht daran, dass ich zu viel wollte, sondern mein Aufschrieb passte nicht nicht. Unser Speed wird immer besser und glaubt mir, ich habe vor Ogier keine Angst."

Auch Mikko Hirvonen – aktuell Zweiter der Fahrer-WM – will den Kopf nicht hängen lassen.  "Niemand ist unbesiegbar. Wir müssen uns steigern und wir können ihn schlagen", flößt sich der Finne einen kräftigen Schluck ‚Sisu‘ ein. Sein Teamkollege Dani Sordo fiebert bereits dem nächsten WM-Einsatz in Argentinien entgegen. "Natürlich kann Ogier besiegt werden!  Ich habe in Portugal viel Vertrauen getankt und das Team hat einen großartigen Job gemacht. Wir haben das Differenzial, die Aufhängung, die Federn, einfach alles gewechselt und es hat funktioniert. Für Argentinien bin ich bereit", meinte der Spanier.

GALERIE: Die Bilder der Rallye Portugal 2013 …

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