Fahrer kritisieren Vorschläge

Die geplanten Änderungen im Ablauf der Rallye-Weltmeisterschaft stoßen bei den Fahrern auf wenig Gegenliebe. Viele sehen sogar ein Sicherheitsrisiko.

4. September 2003

Michael Heimrich

Fahrer kritisieren Vorschläge

Vor allem die mögliche Streichung der Gravel-Crews stellt aus Sicht der Piloten eine Gefahr dar. Die Strecken könnten vor dem Start nicht noch einmal überprüft werden, eventuelle Änderungen werden nicht mehr mitgeteilt.

„Es ist der falsche Zeitpunkt an der Sicherheit zu sparen“, erklärt Ford-Pilot Markko Märtin. „Wir sind sehr viel schneller unterwegs als noch vor drei, vier Jahren. Was ist verkehrt an der jetzigen Meisterschaft? Warum muss diese geändert werden?“

„Bei einigen Rallyes ist das Training am Morgen fast unmöglich. Dort hängt dichter Nebel über den Strecken, der sich erst gegen Mittag verzieht. Man kann in diesem Moment fast gar nichts sehen“, so der Este weiter.

Die FIA möchte durch die Streichung der Gravel-Crews vor allem beim Materialtransport sparen. So soll es zukünftig möglich sein, die gesamte Flotte der Rallye-WM per Flugzeug, anstatt wie bisher im Schiff, zu den Verantstaltungsorten zu transportieren. Damit wäre ein Ausbau der WM auf 16 Rallyes möglich.

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