Ein Erfolg zur richtigen Zeit

Ausgerechnet beim WM-Heimspiel von Konzernmutter BMW kann Mini den ersten Podiumsplatz einfahren. Für das ambitionierte WRC-Projekt von Prodrive kommt dieser Erfolg zur richtigen Zeit.

22. August 2011

Michael Heimrich

Gerade einmal elf Monate ist es her, dass der Mini WRC am 15. September 2010 seine ersten Testkilometer in Portugal absolvierte. Viele Experten zweifelten an der Konkurrenzfähigkeit des Programms, doch schon beim dritten Einsatz und der ersten Asphaltrallye landet Dani Sordo auf dem Podium.

"Viele Menschen haben einen Anteil daran, dass dieser Erfolg möglich war – und ich weiß gar nicht, bei wem ich anfangen soll, mich zu bedanken. Die Liste derer, die vom ersten Tag an dieses Projekt geglaubt haben, ist lang. Ich möchte mich bei jedem von ihnen bedanken. Denn ohne all die Unterstützung wäre das alles nicht denkbar gewesen", strahlte Teamchef David Richards.

Sordo lieferte sich über weite Strecken der Rallye ein packendes Duell mit Mikko Hirvonen. Nach 19 Prüfungen und 359,59 Wertungskilometern betrug sein Vorsprung auf den Ford-Piloten 48,1 Sekunden. "Dani hat eine herausragende Rallye absolviert und sich keinen einzigen Fehler erlaubt. Ich habe nie an seinen Fähigkeiten gezweifelt", lobte Richards und Sordo hat bereits das nächste Ziel vor Augen: "Unser Auto ist auf Asphalt richtig gut. Wir haben ein gutes Set-up und die Federung ist perfekt. Natürlich können wir uns noch steigern und das Auto besser und besser machen. An diesem Wochenende war es jedoch schon mehr als okay. Nun werden wir hart daran arbeiten, damit wir bald auch die Citroëns angreifen können."

Erneutes Pech hatte Teamkollege Kris Meeke. Nach drei Kilometern auf der vorletzten Prüfung brach die Stromversorgung der Elektrik zusammen. Die Batterie hielt sie zwar noch für weitere sieben Minuten im Gang, dann streikte die Elektrik jedoch komplett. "Mehrere bange Minuten suchten wir am Telefon und Funkgerät nach Möglichkeiten, das Problem zu beheben. Kris musste aber letztlich aufgeben. Die Ursache war ein defekter Anschluss. Eigentlich ist das ein simples Problem, das auch nach Tausenden Testkilometern nicht auftritt. Es war einer dieser Defekte, die tief in den Drähten und Kabeln versteckt sind. Man findet sie nicht, selbst wenn man danach suchen würde", erläuterte Dave Wilcock, Technischer Direktor des Teams.

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