David Richards: „Wir haben keinen Notfallplan“

Der erste Rallye-Weltmeisterschaftslauf in der Türkei steht unter keinem guten Stern. Die Nähe zum Irak könnte den dritten Lauf der WM-Saison zu einem potenziellen Angriffsziel machen.

31. Januar 2003

Michael Heimrich

Die Rallye Türkei findet nur wenige hundert Kilometer von der irakischen Grenze entfernt statt. Sollte es zu einem Krieg kommen, besteht nach Angaben des Veranstalters die Gefahr, dass die Veranstaltung zu einem potentiellen Ziel für die Iraker werden könnte.

Die Teamchefs hatten deshalb bereits beim Saisonstart in Monaco mit WM-Chef-Vermarkter David Richards über eine Ausweich-Lösung verhandelt. „Ich mache mir wegen dieser Dinge sehr viele Sorgen und beobachte die Lage sehr genau“, erklärt der Rallye-Boss gegenüber dem englischen Fachblatt ‚AUTOSPORT‘. „Wir haben Sicherheitsgarantien bekommen und deshalb keinen Notfallplan für den Fall, dass der Lauf stattfindet.“

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