Colin McRae sieht keine reelle Chance mehr auf den Titel 2002

Nach dem schlechten Abschneiden bei der Rallye San-Remo sieht Colin McRae keine realistische Chance auf den Weltmeistertitel 2002.

23. September 2002

Michael Heimrich

"Es war eine sehr schwierige Rallye für mich", erklärte der 34-jährige. "Ich konnte zu keinem Zeitpunkt die Pace mitgehen und verlor durch verschiedene Probleme am ersten Tag zuviel Zeit. Es ist viel schwieriger bei einer Asphaltrallye Zeit gut zumachen, als bei einem Schotter-Lauf. Markko ist sehr gut gefahren und ein dementsprechendes Ergebnis erzielt."

Nachdem Peugeot-Pilot Marcus Grönholm seinen Vorsprung in der Fahrer-Wertung auf jetzt 23 Punkte weiter ausbauen konnte und bereits in Neuseeland seinen zweiten WM-Titel holen könnte, sieht McRae keine reelen Chancen auf den Gesamtsieg der Weltmeisterschaft 2002.

"Meine Chancen auf den Titel sehen jetzt nicht mehr besonders gut aus. Als nächster Lauf steht die Rallye Neuseeland auf dem Kalender, welche ich sehr mag. Ein Sieg wäre schon erfreulich, aber realistisch gesehen haben wir keinerlei Druck mehr in Bezug auf die Titelvergabe 202. Unser Hauptziel wird es sein die letzten drei Rallyes zu gewinnen und das ist meiner Ansicht nach auch möglich", kommentierte der Schotte die Situation.

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