Colin McRae: "Das Ende einer langen Durststrecke…"

Nicht nur Colin McRae hatte allen Grund zur Freude, auch andere Piloten waren mit dem Ergebnis der Akropolis zufrieden - Rallye-Magazin hat sich umgehört...

16. Juni 2002

Michael Heimrich

Colin McRae: "Ich habe heute oft an meinen Ausfall auf Zypern denken müssen und bin deswegen noch konzentrierter gefahren, denn ich wollte hier unbedingt gewinnen. Der Sieg beendet eine zwölfmonatige Durststrecke und gibt uns neue Hoffnung für die Weltmeisterschaft."

Marcus Grönholm: "Aus eigener Kraft hätte ich Colin McRae nicht schlagen können. Daher wollten wir nur noch unsere Position halten und die sechs WM-Punkte sichern. Für uns endet heute ein ansonsten problemloser Tag mit dem ich zufrieden bin."

Carlos Sainz: "Mein Glückwunsch an Colin. Wir hatten eine gute und weitgehend problemlose Rallye. Für meinen Geschmack hat die Akropolis etwas an Härte verloren, man sollte aufpassen, dass sie ihren Chrakter behält und die einzelnen WM-Läufe sich nicht zu sehr ähneln."

Harri Rovanperä: "Ich musste auf der letzten Etappe enorm attackieren um Petter noch zu überholen. Es war nicht einfach da meine Reifen nicht mehr ok waren. Aber ich habe alles gegeben und am Ende ein wenig Glück gehabt."

Petter Solberg: "Ich hatte einen guten Kampf mit Harri, bis ich auf der letzten Prüfung in einer Kurve die Haftung verlor und sich das Auto zu stark eindrehte. Das hat die entscheidenden Sekunden gekostet. Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht nicht mehr auf Platz vier vorgefahren zu sein, aber nach dem Pech am ersten Tag ist das Ergebnis dennoch ok. Jetzt freue mich auf die Safari und will dort voll angreifen."

Armin Schwarz: "Wir haben auf der letzten Etappe nichts mehr riskiert, es hätte auch wenig Sinn gemacht. Wichtig war für uns, dass wir den einen WM-Punkt für Hyundai geholt haben. Für Freddy tut es mir wahnsinnig leid, er ist eine phantastische Rallye gefahren."

Francois Delecour: "Wir haben die Rallye ohne technische Probleme beenden können, aber waren durch die Startposition am zweiten und dritten Tag benachteiligt. Wir hatten mit mehr Ausfällen gerechnet, aber die Bedingungen waren nicht so brutal wie in den Vorjahren."

Alister McRae: "Wir haben trotz unsers Ausfalls beweisen können, dass unser Lancer konkurrenzfähig ist. Wir müssen immer noch ein wenig Speed finden, aber das wird mit dem neuen Auto kommen. Insgesamt bin ich zufrieden."

Sebastien Loeb: "Ich freue mich über mein gutes Abschneiden. Es war die erste Schotterrallye für mich in einem WRC und ich konnte meinen Teamkollegen Thomas Radström schlagen, der über mehr Erfahrung als ich verfügt. Ich werde noch ein wenig am Set-Up arbeiten müssen."

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