Citroën: Wackeln die WTCC-Pläne?

Die anhaltenden Verluste des Mutterhauses PSA könnten Citroën die Tourenwagen-Pläne verhageln. Erneut stehen die Motorsportaktivitäten auf dem Prüfstand.

12. Februar 2013

Michael Heimrich

Am Mittwoch sollen die neuen Geschäftszahlen der PSA-Gruppe bekanntgegeben werden, doch schon jetzt erwarten Experten den größten Verlust in der Unternehmensgeschichte und gehen von Abschreibungen in Höhe von fünf Milliarden Euro aus. Zwangsläufig stehen erneut Entlassungen auf dem Konsolidierungsplan, auch die Motorsportaktivitäten kommen erneut auf den Prüfstand. Dadurch könnte auch der anvisierte Wechsel von Citroën Racing in die Tourenwagen-WM (WTCC) abgesagt werden.

„Auch wenn die WTCC preiswert zu machen ist und zur Marke passt, ohne grünes Licht vom Vorstand gibt es kein Programm“, sagte Citroën-Teamchef Yves Matton gegenüber Motorsport Aktuell. Der Belgier betonte noch einmal die technischen Gemeinsamkeiten zwischen WRC und WTCC, um Bedenken wegen hoher Kosten zu zerstreuen. Die Uhr tickt, denn erste Testfahrten sollten bereits im Sommer stattfinden, damit man für den geplanten Einstieg 2014 bereit ist.

Sollte es jedoch kein ‚Ok‘ von der Chefetage für die Tourenwagen-WM geben, kommt es auch zum Ende der Zusammenarbeit mit Sebastien Loeb. Dabei hatte Citroën extra den WTCC-Plan ausgeheckt, damit man den Rekordweltmeister auch künftig an die Marke bindet. „Mein Entschluss steht fest: Ich ziehe mich aus der Rallye-WM und werde künftig Rundstreckenrennen fahren. Ich hoffe mit Citroen. So gesehen ist die WTCC die einzig logische Möglichkeit wie die Marke mich als aktiven Fahrer weiter nutzen kann“, erklärte Loeb gegenüber ‚MSa’. 

In der Rallye-WM sicherte Abu Dhabi als neuer Hauptsponsor das Überleben des Werksteams, nachdem bereits tiefe Einschnitte ins Budget erfolgten. Das Emirat schloss mit dem französischem Rennstall einen Fünfjahres-Vertrag ab. Damit ist sichergestellt, dass die erfolgreichen DS3-Renner vorerst nicht von der Bildfläche verschwinden. 

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