Capito: „Haben alles getan“

Für Volkswagen wird es ernst. In Spanien steht der letzte Testeinsatz in der Rallye-WM auf dem Programm, anschließend wandern die Skoda Fabia S2000 in die Garage und der neue Polo R WRC muss sich beweisen. Die Anspannung ist deutlich spürbar.

7. November 2012

Michael Heimrich

„Hinter dem Team von Volkswagen Motorsport liegt ein ereignis- und lehrreiches Jahr. Mit den Einsätzen in der WM haben wir Neuland betreten. Die oft hervorragenden Ergebnisse zeigen, wie gut sich das gesamte Team inzwischen darauf eingestellt hat“, zieht Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito ein erstes Fazit. „Daran wollen wir natürlich auch in Spanien anknüpfen. Nach bisher elf Klassensiegen das Dutzend voll zu machen, wäre eine weitere Bestätigung unserer Arbeit. Mit ihrem Doppelsieg in der Klasse und den Rängen fünf und sieben haben unsere Fahrer zuletzt auf Sardinien nicht nur ihren außergewöhnlichen Speed unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, dass sie clever, schnell und trotzdem sicher ihre Autos ins Ziel bringen können“, sagt Capito.

 

Dass die guten Ergebnisse dieses Jahres die Erwartungshaltung für 2013 schüren, ist Capito bewusst. „Dennoch sollte man bei der Rallye Monte Carlo nicht gleich zu viel erwarten, denn Test und Wettbewerb sind völlig verschiedene Dinge. Was wir aber guten Gewissens sagen können: Wir haben alles getan, um bestmöglich vorbereitet in das Abenteuer Rallye-Weltmeisterschaft zu starten.“   

 

Die Rallye auf der iberischen Halbinsel wird seit 1957 ausgefahren. 1991 wurde die Veranstaltung in den WM-Kalender aufgenommen. Erster Sieger war damals der Deutsche Armin Schwarz. Seit 2005 ist die rund 110 Kilometer südlich von Barcelona gelegene Touristenregion Costa Daurada Schauplatz des WM-Laufes. Charakteristisch sind die flüssig zu fahrenden, extrem schnellen Asphalt-Prüfungen. Allerdings wartet auf die Fahrer hier noch eine besondere Herausforderung: Rund 30 Prozent der Prüfungen werden auf Schotter gefahren. Manchmal wechselt der Untergrund sogar innerhalb einer Wertungsprüfung. Die Fahrer müssen in so einem Fall wählen, ob sie ihr Auto auf Schotter mit der harten Asphalt-Abstimmung fahren oder umgekehrt auf Asphalt mit der weichen Schotter-Abstimmung starten.

 

„Die Rallye Spanien ist eine meiner absoluten Lieblingsrallyes, weil wir sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter fahren. Das macht die Rallye für Piloten sehr anspruchsvoll, aber gerade das gefällt mir“, sagt Sebastien Ogier. „Im vorigen Jahr hatte ich leider Pech mit zwei Reifenschäden und Motorproblemen – dieses Jahr sollte es besser laufen. Im Rückblick war die Saison 2012 auch ohne WRC-Auto ein interessantes Jahr für mich. Es war eine gute Erfahrung, in der S2000-Klasse zu starten. Mein Dank gilt neben meinem Team auch Skoda für die Unterstützung. Jetzt freue ich mich, dass wir uns nach der Rallye Spanien voll und ganz auf den ersten Einsatz mit dem Polo R WRC konzentrieren können, um dann wieder um die vorderen Plätze mitzufahren.“

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