„Berichterstattung reicht nicht“

Citroen-Teamchef Guy Frequelin findet klare Worte, wenn es um den derzeitigen Zustand der Rallye-Weltmeisterschaft geht. Der Franzose fordert Änderungen.

28. September 2004

Michael Heimrich

„Berichterstattung reicht nicht“

„Aus meiner Sicht ist einer der wichtigsten Faktoren die Medienberichterstattung über unseren Sport. Diese ist im Moment unzureichend. Wir brauchen mehr, denn wir messen an den Übertragungen unser Engagement“, läßt Frequelin im Vorfeld der Rallye Sardinien wissen.

„Auf der anderen Seite müssen wir auch die Kosten unter Kontrolle haben. Wir arbeiten eng mit den anderen Herstellern zusammen, um gute Vorschläge zu unterbreiten“, erklärt der Citroen-Teamchef weiter. „Es gibt einige Marken die wieder voll in die Meisterschaft einsteigen wollen und andere, die erst kommen wollen, wenn der Kalender wieder auf zwölf Läufe reduziert wird.“

An Lösungen für die vorherrschenden Problemen wird gearbeitet, denn die Teams stehen im engen Kontakt untereinander. „Im jetzigen Augenblick ist es wichtig, dass alle Hersteller zusammenhalten. Nur so ist es möglich, der FIA unsere Vorschläge zu unterbreiten“, meint der Franzose abschließend.

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