Armin Kremer: "Erwarte eine harte Rallye."

Erster Trainingstag für den Mecklenburger für die bevorstehende Akropolis-Rallye. Der Europameister nutzte die Zeit um zusammen mit Co Dieter Schneppenheim den Aufschrieb zu erstellen.

10. Juni 2002

Michael Heimrich

Armin Kremer: "Erwarte eine harte Rallye."

Bereits am Samstag reiste Armin Kremer nach Griechenland, um sich an die hochsommerlichen Temperaturen zu gewöhnen und vor seinem dritten WM-Einsatz noch einmal richtig abzuschalten. Am heutigen Montag begann in den frühen Morgenstunden das Training zum siebten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft.

"Wir haben die Möglichkeit vier Prüfung nach einem speziellen Zeitplan zweimal abzufahren. Dabei ist darauf zu achten, dass man das erlaubte Trainingslimit von 80 km/h nicht überschreitet, was über den im Auto eingebauten GPS-Sender durch den Veranstalter kontrolliert werden kann. Wenn man bedenkt, dass wir an einigen Stellen während der Rallye bis zu 180 km/h schnell sind, muss man die Aufzeichnungen schon sehr genau machen", erläuterte der Mecklenburger gegenüber Rallye-Magazin.

Nach dem heutigen Trainingstag unterstreicht Armin erneut die Anforderungen der Rallye: "Mein erster Eindruck von der Strecke war, dass es sehr hart für Mensch und Material werden wird. Man muss seine Kräfte gut einteilen. Die Strecke ist für die Reifen mörderisch, denn jetzt liegen schon viele Steine auf der Strecke und wenn erstmal einige Autos über die Strecke gefahren sind, werden wieder neue Steine aufgewühlt worden sein. Ein weiteres Problem wird die Hitze und der Staub sein, der auf einigen Passagen nicht abzieht und man wie durch eine Wand fährt. Heute hatte es auf zwei Prüfungen geregnet und der lehmige Boden hatte sich in eine schmierige Oberfläche verwandelt."

Über seine Chancen beim bevorstehenden Einsatz äußert sich der Europameister zurückhaltend: "Leider bin ich die Akropolis Rallye erst einmal gefahren und habe nicht viel Kenntnisse über die Strecke, da haben Fahrer die schon länger im Geschäft sind, doch wesentlich mehr Wissen und können auf Erfahrungen der Vorjahre zurückgreifen, da sich einige Prüfungen jedes Jahr wiederholen. Wir werden die nächsten Tage nutzen, um unsere Aufzeichnungen zu vervollständigen und hoffen am Ende der Veranstaltung ein gutes Ergebnis einzufahren."

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