2004: Colin mit eigenem Team?

Colin McRae ist davon überzeugt, dass die Gründung eines eigenen Teams, seine einzige Chance auf den Verbleib in der Rallye-Weltmeisterschaft sein könnte.

13. September 2003

Michael Heimrich

Zuvor war McRaes Vertrag mit seinem jetzigen Arbeitgeber Citroen nicht verlängert worden. Die Franzosen entschieden sich für den Spanier Carlos Sainz, wohl nicht ohne Hintergedanken, denn im Gegensatz zum britischen Importeur, der die Rallye-Einsätze für Werbezwecke nicht nutzt, gilt Sainz in seiner Heimat als echtes Zugpferd. Die Entscheidung, welche von Citroen-Boss Claude Satinet höchstpersönlich getroffen wurde, ist McRae am 20. August mitgeteilt worden.

„Man muss in die Zukunft schauen, nicht in die Vergangenheit“, erklärt McRae. „Ich will noch einige Dinge in der WRC erledigen. Aber es muss alles passen, ansonsten ziehe ich mich zurück. Ich will einen passenden Lohn haben, das macht die Sache zwar schwieriger, aber umsonst werde ich es nicht tun. Es gibt einige andere Optionen in der Welt des Motorsports, welche sehr interessant sind und viel Spaß machen. Sollte es also in der Rallye-Weltmeisterschaft nichts mehr werden, dann werde ich dort hingehen.“

Da bereits alle Cockpits in den Top-Teams vergeben sind, spielt McRae mit dem Gedanken ein eigenes Team zu gründen. Dafür ist ein Saison-Etat von mindestens 11 Millionen Euros fällig, doch der McRae-Clan begann bereits vor einige Zeit mit der Suche nach entsprechenden Sponsorengeldern.

Freuen könnte sich eigentlich Carlos Sainz. Aber der Spanier erklärte: „Ich bin zwar sehr zufrieden, aber gleichzeitig auch nicht glücklich. Ich denke die Situation war für jeden nicht einfach. Es ist sehr schwierig zwischen Colin und mir eine Entscheidung zu fällen.“ – der 41-jährige, der erneut einen 12-Monate-Vertrag erhielt, läßt sich durch diesen kurzfristigen Kontrakt die Option offen, am Ende des Jahres zurück zutreten.

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