Schotter satt im Gravelland

132 Nennungen für die Gravellandrallye am kommenden Samstag! Anders als in der DRM gibt es beim zweiten Lauf zum Schotter-Cup ein rappelvolles Starterfeld.

19. April 2005

Michael Heimrich

Schotter satt im Gravelland

„Starke Ideen, eine Organisation auf DRM-Niveau und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis,“ begründet Pressechef Klaus Portsch den Erfolg, „da kommen die Rallyefahrer gern, auch wenn aus Bayern oder dem Rheinland anreisen müssen.“

Fans und Fahrer können sich auf ein Festival der Driftkünstler freuen wie noch nie zuvor, denn dank der BMW-Truppe vom IG-318-IS-Cup und dank des Volvo Original Cups weist das Feld einen enorm hohen Hecktriebler-Anteil von 33% auf. Zu den 21 BMW 318 (u.a. Gerst, Kleinwächter, Hasselbach) und 16 Volvo (u.a. Knöbel, Prillwitz) kommen noch einige Porsche 911, Ford Escort RS und Lada 2105. Gut besetzt sind auch die beiden anderen Markenpokale mit 9 Nissan Micra und 16 Trabant 601.

„Letzte Woche hat noch Ruben Zeltner im Gaßner-Mitsubishi genannt,“ freut sich PRS-Rallyeleiter Jürgen Klingbeil. Jetzt wird es an der Spitze zu einem Duell von Deutschlands schnellsten Ehepaaren kommen. Ruben und Petra Zeltner, in Sachsen zu Hause, starten auf einem blau-gelben Gruppe-N-Lancer Evo 5, die Berliner Vorjahressieger Frank Richert und Doreen Plischkaner im feuerroten Gruppe-H-Ford Escort Cosworth, mit dem sie schon in Wittenberg überlegen gewonnen haben. Kosta Tsiflidis (Subaru Impreza) und Wolfgang Meierholz (Mitsubishi Lancer) wollen ebenfalls aufs Treppchen.

Im Schotter-Cup stehen interessante Kämpfe an. Spitzenreiter Holger Knöbel (Volvo 244) trifft in seiner Klasse direkt auf den Audi 90 Quattro von Michael und Mirco Path, das Vater-Sohn-Team aus Holstein will sich wieder am Lenkrad ablösen. Challenge-Vize Michael Abendroth muss sich mit seinem Honda Civic gegen Wittenberg-Sieger Mark Muschiol (Renault Clio) aus Chemnitz und vor allem die BMW-318-IS-Meute durchbeißen. Vor Jahresfrist hatten die BMW-Vorreiter Thomas Kleinwächter und Andreas Gerst auf den Plätzen 3 bis 5 den Honda-Mann im Sandwich. 31 Autos starten allein in der Klasse N3 bis 2000 ccm!

Gravelland ? das sind die früheren Braunkohletagebaue bei Senftenberg, ganz dicht am Lausitzring und über die A13 Berlin-Dresden leicht zu erreichen. Das Rallyezentrum der Gravellandrallye wird in der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg eingerichtet, das ebenso ausgeschildert ist wie die Anfahrt zu den Zuschauerzonen. Der Start erfolgt am Samstag, den 23. April, um 12.00 Uhr. 6 Start-Ziel-WPs im Tagebaugelände und ein Zuschauer-Rundkurs mitten in Senftenberg stehen auf dem Programm. Der Schotteranteil liegt bei 92%. Die Rallye zählt zum Schotter-Cup, zum DMSB-Rallye-Pokal, zum ADMV-Pokal, mehreren Regionalmeisterschaften und den vier beschriebenen Markenpokalen.

Mehr unter [URL]www.prs-berlin.de[/URL] im Internet.

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