Nachtprüfung zum NAVC-Auftakt

Mit der 24. Auflage der Rallye Zorn startet am 16. Februar die Deutsche-Amateur-Rallyemeisterschaft des NAVC in die neue Saison. Der Saisonauftakt bietet knapp 68 WP-Kilometer auf zwei verschiedenen Strecken, die jeweils dreimal gefahren werden.

17. Januar 2013

Michael Heimrich

Nach der Winterpause im nationalen Rallyesport gilt es den Staub von den Fahrzeugen zu fegen, den Weihnachtsspeck abzutrainieren, das Popometer neu zu justieren und in den Vordertaunus zu reisen, denn sobald die Wilden des Karnevals ihr Treiben beendet haben, ruft der MSC Zorn die Narren des Rallyesports in die Verbandsgemeinde Nastätten, um sie auf Bestzeitenjagd zu schicken. Am Wochenende nach Rosenmontag startet um 10:01 Uhr die Rallye Zorn am Dorfgemeinschaftshaus in Miehlen, welches der Dreh- und Angelpunkt des motorsportlichen Spektakels ist.

Dieser frühe Termin lässt viele Mutmaßungen über die möglichen Streckenverhältnisse zu und es wird bereits wild spekuliert. In den letzten drei Jahren bot der Vordertaunus alles: von verschneiten und vereisten, nassen und schlammigen, bis hin zu komplett trockenen Gegebenheiten. Vielleicht ist dies auch der Grund, dass die Rallye Zorn in den letzten Jahren drei verschiedene Gesamtsieger sah. Im vergangenen Jahr konnte sich Lokalmatador Heiko Hahn mit seinem Beifahrer Bodo Hinterwäller gegen weitere 91 Starter durchsetzen und somit seinen ersten Gesamtsieg einfahren.

Insgesamt stehen ca. 80 Startplätze zur Verfügung, um den Zeitplan etwas im Rahmen zu halten, denn wie gewohnt, wird die letzte Wertungsprüfung in völliger Dunkelheit ausgetragen. War diese in den letzten Jahren ein Rundkurs mit knapp neun Kilometern, gilt es in diesem Jahr eine Sprintprüfung mit 17 km im Dunkeln zu bezwingen. Hier kann sich alles noch einmal ändern, denn wer an Nachtblindheit leidet oder keine ausreichende Beleuchtung hat, wird alles verlieren, was er sich im Hellen erfahren hat.

„Am Konzept werden wir natürlich nichts ändern, aber damit es nicht langweilig wird, haben wir unsere Wertungsprüfungen wieder überarbeitet und können dieses Jahr unsere Teilnehmer auf zwei Sprintprüfungen loslassen, wovon eine sogar knapp 17 km lang ist. Solch eine Strecke muss natürlich auch mit Streckenposten abgedeckt werden und wir suchen auch dieses Jahr wieder viele freiwillige Helfer die uns unterstützen möchten“, erklärt Rallyeleiter Rudolf Minor.

Weitere Infos unter www.rallye-zorn.de

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