Klassensieg für Martin Christ beim 31. ADAC/PRS Havellandpokal.

Der Sieg in der Klasse F 5 , bei einem großen Teilnehmerfeld, war ein schöner Erfolg für den 22-jährigen Martin beim 31. Havellandpokal, auf den er doch eine ganze Weile warteten musste.

14. Oktober 2001

Michael Heimrich

Klassensieg für Martin Christ beim 31. ADAC/PRS Havellandpokal.

Die Vorbereitungen im heimischen Haar/Neuhaus an der Elbe, in der Werkstatt seines Vaters, liefen wie gewünscht und am Ende war das Auto super vorbereitet. Aufgrund der Streckencharakteristik beim Havellandpokal wurde ein kurzes Getriebe eingebaut, was sich am Ende als richtig und gut herausstellte. Ein Handikap für Martin war allerdings, dass sein Co-Pilot Michael, der wie schon berichtet zur Zeit beim Bund dient, nicht freigestellt wurde. So sprang sein Cousin Danilo aus Berlin ein, der damit sein Debüt im Rallyesport feierte.

Gleich auf der ersten WP stellten sich kleine technische Probleme ein. Der zweite Gang sprang in den engen Kurven immer wieder raus. Das bedeutete, dass Martin den Ganghebel festhalten musste. So blieb ihm nur eine Hand zum Lenken übrig und die Handbremse konnte er somit überhaupt nicht einsetzen, die aber bei den engen Kurven doch von Vorteil gewesen wäre.

So tuschschierten die beiden dann auch gleich auf WP 1 mal so kurz einen Reifenstapel, was wertvolle Sekunden kostete. Mit seinem Gang-Handikap musste der junge Pilot über die gesamte Strecke kämpfen, was nicht ganz so einfach war, aber Martin meisterte dies mit Klasse. Er lieferte sich während der gesamten Veranstaltung ein spannendes Duell mit dem Routine Jan Gantikow, von der Ruppiner Rennsportgemeinschaft e.V.. Am Ende stand der Sieg Christ/Christ fest. Jan Gantikow wurde mit 13 Sekunden Rückstand Zweiter in der Klasse.

Am Ende der Rallye sagte Martin: ?Es war ein sehr schöne Veranstaltung, mit zwei ganz neuen anspruchsvollen Prüfungen. Ein Dank an die Veranstalter, die diesen Havellandpokal bis ins kleinste super vorbereitet haben. Das neue Rallye-Zentrum ?Märkisches Tagungs-Hotel? in Dabendorf/bei Zossen war gut gewählt, alles lag zentral, angefangen von der Dokumentenabnahme, der technischen Abnahme bis hin zum Parc ferme. Ich komme gerne wieder.?

In vierzehn Tagen startet der junge Mann dann bei der Lausitz-Rallye. Vielleicht kann er auch dort einen schönen Erfolg feiern. Warten wir es ab.

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