Christ-Motorsport: Kein Glück in Thüringen

Zum Dritten mal in Folge hatte Martin Christ kein Glück bei der Nationalen Thüringen Rallye.

2. Juni 2002

Michael Heimrich

Mit fünf Trabants in der Wertung startete am Freitag die Castrol-Rallye auf dem Schleizer Dreieck. Am Start die bekannten Namen aus der Trabi-Szene: Jan Gantikow, Martin Christ, Marc Fritzsche und Rene Sebesta. Es versprach ein spannendes Rennen zu werden. Für die kleinen Trabantmotoren ist das Schleizer Dreieck eine sehr anspruchsvolle Strecke mit vielen Vollgaspassagen und so ereilte Marc Fritzsche auch gleich in der ersten Runde ein Motorschaden. Jan Gantikow fuhr sich einen Vorsprung von 8 Sekunden auf Martin Christ raus, der mit der Leistung des neuen Motors noch nicht ganz zufrieden war.

Am zweiten Tag standen weitere 6 WPs für die nationalen Teilnehmer auf dem Programm und bereits auf der zweiten Prüfung erwischte es das Team von Christ-Motorsport: Martin stellte seinen Trabant an einem Abhang zwischen die Bäume und konnte nur noch mit dem Abschleppwagen geborgen werden.

"Wir mussten vor dem Start der WP längere Zeit warten, weil ein Teilnehmer geborgen wurde. Dadurch haben sich die Reifen abgekühlt. Wir wollten Zeit auf Jan gutmachen und sind es voll angegangen. Kurz nach dem Start in einer links drei voll minus, haben die Reifen die Haftung zur Straße verloren und wir sind seitlich bei Tempo 70 an einem Abhang in die Bäume eingeschlagen", erklärte Martin den Unfall.

"Der Überrollkäfig hat dem Aufprall standgehalten und uns ist nichts passiert. Das war unser größter Abflug, den wir bis jetzt hatten. Jetzt gibt es viel Arbeit in der Werkstatt meines Vaters, bis zur nächsten Rallye in 14 Tagen. Einen herzlichen Glückwunsch an Jan Gantikow zum Sieg der Thüringen-Rallye", meinte der Nachwuchspilot abschließend.

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