Auf nach Melsungen

So lautet die Devise des zweiten Laufes zum DMSB Rallye Cup in der Nord-Region, der 3. ADAC-Rallye Hessisches Bergland, zu der sich 46 Teams angemeldet haben.

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21. März 2018

Michael Heimrich

Auf nach Melsungen

Der Marktplatz der nordhessischen Fachwerkstadt Melsungen bildet die Kulisse beim Start am Samstag ab 12.15 Uhr, das Ziellokal befindet sich im benachbarten Malsfeld. Das Rallyezentrum wird in Ostheim an der Autobahnabfahrt Malsfeld der A7 Kassel-Frankfurt eingerichtet, diesmal jedoch nicht im Autohof, sondern wenige Meter weiter auf dem ADAC-Offroad-Trainingsgelände (Navi: 34323 Malsfeld, Rotdornstraße). 
Die Rallye 70 führt über vier verschiede Start-Ziel-Prüfungen, also ohne Rundkurs – eine aufwändige und sportlich anspruchsvolle Rallye 70, die überwiegend auf Landstraßen ausgetragen wird. WP 1+8 zwischen Melsungen und Melgershausen sowie WP 2+7 rund um den Steinbruch Rhünda liegen im traditionellen Gebiet der Melsunger Veranstaltung. Die Prüfungen WP 3+5 zwischen Frielendorf, Großropperhausen und Obergrenzebach sowie WP 4+6 im Bereich Seigertshausen-Schwarzenborn führen ins Knüllgebirge und nutzen Straßen, die bei der ehemaligen Hessen-Rallye gefahren wurden. Der Truppenübungsplatz Schwarzenborn bleibt tabu, die Rallye Hessisches Bergland führt zu 95% über Asphalt.
Eine entscheidende Rolle wird das Wetter spielen. Sollte es regnen oder im Knüll sogar schneien -wie vor drei Jahren -, dann gibt es drei Favoriten im allradgetriebenen Mitsubishi: Jörg Schuhej aus Fulda, Stefan Göttig aus Kassel (beide Evo 9) und Werra-Meißner-Sieger Dennis Rostek aus Bückeburg (Evo 10). Bleiben die Straßen trocken, dann rücken aus Konstantin Keil mit seinem Citroen DS3, zuletzt Zweiter bei der Werra-Meißner-Rallye, und Axel Nörenberg im BMW M3 in den Favoritenkreis.
Sehr interessant wird sicherlich wieder der Kampf in der Gruppe F bis 2000 cm³: 16 Teilnehmer bieten eine breite Spitze und technische Vielfalt mit neun verschiedenen Marken. Steffi Zorn (Renault Clio), Klaus Osterhaus (Toyta GT86), Sebastian Lang, Hannes Arndt (Ford Fiesta), Kurt Mehlhorn (VW Golf) und Marcel Schuhej (Honda Civic) kommen für den Klassensieg in Frage. Ein großes Feld von fast 40 Retro-Rallye-Fahrzeugen ergänzt das Rallye-70-Feld. Mehr unter www.aufnachmelsungen.de 

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