Rally d´Antibes Azur (EM20) – Loeb gewinnt überragend.

Mit einem souveränen Sieg sichert sich Citroen-Pilot Sebastien Loeb frühzeitig den Titel in der französischen Meisterschaft.

14. Oktober 2001

Michael Heimrich

Rally d´Antibes Azur (EM20) – Loeb gewinnt überragend.

Am letzten Tag standen noch einmal vier Wertungsprüfungen auf dem Programm. Pech für Top-Favorit Dominique De Meyer: der Renault-Pilot fiel auf Rang drei liegend, schon am frühen Morgen durch ein technisches Problem aus. Die erste 25,74 Kilometer lange Wertungsprüfung des Tages entschied Pascal Enjorales im Peuegot 306 Maxi für sich, vor dem führenden Loeb, mit einem hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal 0,1 Sekunden.

Das Glück vom zweitplazierten in der französischen Meisterschaft hielt jedoch nicht sehr lange. Pascal Enjorales fiel in der darauffolgenden Prüfung wegen eines mechanischen Schadens am Fahrzeug aus und verlor jegliche Titelchancen. Nach den Ausfällen von Enjorales und De Meyer, erbte Michel Boetti den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Dritter in dieser Prüfung wurde der Belgier Bruyneel, der in seinem Toyota Celica GT-Four eine Minute und 7,4 Sekunden verloren hat.

Nach einer Servicepause gingen die Fahrer auf den letzten zwei Wertungsprüfungen auf Zeitenjagd. Beide Prüfungen konnte Sebastien Loeb für sich entscheiden und baute seinen Vorsprung nochmals deutlich aus.

Zwar ließ es Loeb in diesen Prüfungen etwas langsamer angehen, doch trotzdem gewann er die Antibes Rallye mit 6 Minuten und 44,8 Sekunden Vorsprung vor Michel Boetti im Citroen Saxo KitCar. Da Pascal Enjorales und Jean-Marie Cuoq nicht punkten konnten ist somit der Vorsprung in der französischen Meisterschaft von Loeb nicht mehr einholbar. Somit kann sich Loeb nun voll und ganz auf die Super 1600 Kategorie in der Weltmeisterschaft konzentrieren, die er auch vor Andrea Dallavilla anführt.

[b]Endstand der 36. Rally d´Antibes Azur:[/b]
1. LOEB/ ELENA – Citroën Xsara KitCar
2. BOETTI/NAS DE TOURRIS – Citroën Saxo KitCar +06:44,8
3. MERMET/CLERTON – Peugeot 306 Maxi +11:16,6
4. BRUYNEEL/DROEVEN – Toyota GT Four +14:33,2
5. BARTOLINI/THAON – Mitsubishi Lancer E6 N4 +14:59,0
6. JORDAN/DELEBECQUE – Renault Clio RS N3 +15:31,5

Michael Wolf

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