3. Lauf zum Mitropa Rallye Cup

Der Mitropa Rallye Cup ist ein internationaler Wettbewerb für routinierte Privatfahrer. Am kommenden Wochenende steht der dritte Lauf auf dem Programm.

26. April 2003

Michael Heimrich

Der Mitropa Rallye Cup wurde bereits 1965 ins Leben gerufen. Damit kann man bei diesem Bewerb schon von einer Traditions-Serie sprechen. 38 Jahre lang kämpfen Routiniers und junge Talente bereits in dieser ‚Europameisterschaft der Privatfahrer‘ um Punkte, Titel und um einiges Preisgeld.

Viele bekannte Rallyepiloten begannen ihre Karriere im Mitropa-Cup und nützten diesen Bewerb als ideales Sprungbrett, um später im professionellen Rallyesport Fuß zu fassen. Als Beispiele seien hier nur die Italiener Sandro Munari (1971) und Raffaele Pinto (1972) und die Deutschen Armin Schwarz (1986) und Erwin Weber (1992 u. 1995) als Titelträger erwähnt.

Aber auch die Österreicher waren im Mitropa-Cup durchaus erfolgreich. Beim Start im Jahre 1965 gewann der Vorarlberger Romberg, 1967 war der Kärntner Gerhard Tusch in der Jahreswertung vorne. Franz Wittmann dominierte in den Jahren 1976 und 1977. Der überhaupt erfolgreichste Teilnehmer am Mitropa-Cup war bisher der Deutsche Matthias Moosleitner, der sich insgesamt bereits fünfmal (1984, 1985, 1989, 1990, 1991 und im Jahre 2000) in die Siegerliste eintragen konnte.

Heuer nun haben sich die Österreicher Ruben und Thomas Zeltner vorgenommen, auf Titeljagd zu gehen. Der Beginn war für sie in Deutschland exzellent. Bei der Oberland-Rallye gab es volle Punkte, dann leider durch vorzeitigen Ausfall ein Streichresultat bei der Pirelli Lavanttal-Rallye. Für die Dunlop Pyhrn Eisenwurzen Rallye ist man aber wieder zuversichtlich. Dies auch, da der momentane Leader Hermann Gassner an dieser Veranstaltung nicht teilnimmt und einer Verpflichtung bei einem Meisterschaftslauf in Deutschland Priorität gibt.

„Wir wollen hier voll punkten. Das ist sicher das vorrangige Ziel“, erklärte Ruben Zeltner. „Ich möchte aber auch Raimund einen besseren und härteren Kampf liefern als zuletzt, wo ich mit der richtigen Reifenwahl einige Probleme hatte.“

Organisiert wird der Mitropa Cup übrigens von der Sportabteilung des ADAC Südbayern unter der Präsidentschaft des Italieners Walter Bizotto und des österreichischen Vizepräsidenten Walter Klösch.

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