23. Rally Pribram – Hrdinka gewinnt vor Dati.

Der Tscheche Tomas Hrdinka gewinnt mit einem Subaru Impreza WRC die 23. Auflage der Pribram Rallye. Als größter Konkurrent erwies sich der Italiener Emanuele Dati im Ford Focus WRC.

16. September 2001

Michael Heimrich

Auch in Abwesenheit vom feststehenden Tschechischen Meister, Roman Kresta, wurde den vielen Zuschauern Rallye-Sport vom Feinsten angeboten.
Schon die erste Etappe dominierte das Duo Hrdinka/Gross nach Belieben. Die italienischen Gaststarter Dati/Chiapponi hatten sich noch Chancen für den zweiten Tag ausgerechnet, doch der Subaru-Pilot war auch heute eine Klasse für sich.

Die erste Wertungsprüfung des heutigen Tages gewann Vaclav Pech, der auf Rang 2 in der Gesamtwertung um die tschechische Meisterschaft liegt und sich somit noch Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft macht. Emanuele Dati landete auf den dritten Rang und Tomas Hrdinka nur auf dem fünften Rang, doch der Rückstand auf den schnellsten betrug nur 3,4 Sekunden.

In der zweiten Wertungsprüfung des Tages konnte sich Dati vor Hrdinka behaupten und 3 Sekunden gut machen. Doch ab der dritten Wertungsprüfung des Tages, also WP 13, zeigte Hrdinka seine Ambitionen zu Siegen und gewann die Wertungsprüfung vor Dati mit 14,5 Sekunden.

Die Wertungsprüfungen 14 und 15 gingen auch aufs Konto des sehr konzentriert fahrenden Tomas Hrdinka, der somit die Führung vor Emanuele Dati weiter ausbauen konnte. In der WP 14 wurde das italienische Duo nur fünfte mit 16,5 Sekunden Rückstand auf den schnellsten und in der WP 15 verlor er weitere 17,9 Sekunden und belegte nur Rang 6. Die letzte Wertungsprüfung der zweiten Etappe ging an Jan Trajbold im Ford Focus WRC, Tomas Hrdinka wurde dritter und Emanuele Dati nur Zehnter.

Somit konnte das Duo Tomas Hrdinka/Petr Gross die Rallye mit einer Minute und 25,3 Sekunden Vorsprung gewinnen vor den Italienern Emanuele Dati/Massimiliano Chiapponi. Dritter wurde Vaclav Pech mit Petr Uhel als Co-Pilot (Toyota Corolla WRC), der somit dem Ziel die Vizemeisterschaft zu gewinnen, etwas näher gekommen ist.
Die beiden ehemaligen Skoda-Werkspiloten, Emil Triner und Pavel Sibera, hatten mit Problemen an ihren Skoda Octavia WRC zu kämpfen und belegten deswegen nur die Ränge fünf uns sechs.

In der Gruppe N konnte Vaclav Arazim die Führung von Miroslav Jandik zurückerobern und belegte in der Gesamtwertung den neunten Rang. Schnellster KitCar wurde mal wieder Jindrich Stolfa im Peugeot 306 Maxi und er beendete die Rallye auf den zwölften Gesamtrang.

1. Tomas Hrdinka/Petr Gross Subaru Impreza WRC
2. Emanuele Dati/Massimiliano Chiapponi Ford Focus WRC + 1:25,3
3. Vaclav Pech/Petr Uhel Toyota Corolla WRC + 1:44,8
4. Jan Trajbold/Vladimir Zelinka Ford Focus WRC + 2:17,3
5. Emil Triner/Milos Hulka Skoda Octavia WRC + 2:28,1
6. Pavel Sibera/Karel Jiratko Skoda Octavia WRC + 2:25,1

Michael Wolf

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