„Tour der Leiden…“

Maik Stölzel kämpfte in Hessen mit vielen technischen Problemen an seinem Skoda Octavia und war froh in Ziel gekommen zu sein. Die Stimmen der Fahrer...

17. April 2005

Michael Heimrich

Maik Stölzel: „Das war eine Tour der Leiden. So viele Probleme auf einmal hatten wir noch nie. Auf der vorletzten WP ist uns der Motor abgestorben. Wir standen drei Minuten auf der Strecke. Dann haben wir den Stecker vom Steuergerät abgezogen und wieder eingesteckt ? danach lief das Auto wieder.“

Matthias Kahle: „Wir sind froh, dass es mit dem zweiten Sieg in Folge geklappt hat. Zuversichtlich stimmt auch, dass wir uns im Verlauf der Rallye wieder steigern konnten. Wir haben wieder viel über den neuen Fabia WRC gelernt. Das Auto ist problemlos gelaufen. Es war eine schöne Rallye mit tollen Prüfungen und beeindruckend vielen Zuschauern an den Strecken. Wir konnten die Tabllenführung übernehmen und das ist hoffentlich der erste Schritt zur Verwirklichung unseres Saisonziels ? der Titelverteidigung.“

Kristian Poulsen: „Endlich sind wir ins Ziel gekommen. Wir werden jetzt in Dänemark im Mai eine Rallye mit unserem neuen Toyota Corolla WRC antreten. Damit werden wir dann auch beim nächsten DRM-Lauf starten.“

Sandro Wallenwein: „Zum zweiten Mal in Folge auf den dritten Platz zu fahren ist ein Riesenerfolg. Wir haben unser Vertrauen zum Auto zurückgefunden. Wir hatten uns gar nicht mehr getraut reinzuhalten. Unser Erfolg bei diesem Lauf liegt in den konstanten Zeiten, die wir erzielt haben. Dazu ist uns noch eine Gesamtbestzeit gelungen. Die Prüfung in Niederaula ist meine Lieblingsstrecke.“

Hermann Gaßner: „Es war eine schöne Rallye. Dass die Gruppe A-Autos hier schneller sein würden, war zu erwarten. Das wird bei der AvD-Sachsen-Rallye noch deutlicher, weil die Prüfungen da insgesamt schneller sind.“

Maik Steudten: „Die Bestzeit auf der letzten WP gibt uns natürlich Aufwind. Aber insgesamt gehen meine Mundwinkel nach unten. Um solche Zeiten zu erzielen, muss ich mich zu lang machen. Der vierte Gesamtplatz ist mehr als wir erwartet haben. Ich fürchte es liegt am Auto, ohne dass ich sagen will, dass es ein schlechtes Fahrzeug ist. Aber es war unser Ziel, an Sandro Wallenwein dranzubleiben. Das ist nicht gelungen. Aber den werden wir schon noch irgendwie kitzeln.“

Horst Rotter: „Wir hatten heute viele technische Probleme. Wir haben auf der letzten Runde noch einige Sekunden verloren. Aber mit 30 Sekunden Vorsprung fährst Du auch nicht mehr mit letztem Risiko. Auf die AvD-Sachsen-Rallye freue ich mich schon. Denn da habe ich viele Fans. Der Ausgang ist völlig offen. Markus Fahrner ist nicht zu unterschätzen.“

Aaron Burkart: „Schade, dass der Däne mit seinem Opel Corsa ausgefallen ist. Wir waren ungefähr gleich schnell und hätten sie gerne aus eigener Kraft geschlagen. Aber es hat auch so viel Spaß gemacht und wir haben wieder eine Menge gelernt. In Sachsen kann ich hoffentlich endlich auf meinen eigenen Saxo zurückgreifen.“

Markus Fahrner: „Niederaula war für uns sehr gut. Es hat richtig gut gepasst. Wir haben unseren Rückstand gestern eingefahren. Heute haben wir bewiesen, dass wir auf den normalen Prüfungen auch konkurrenzfähige Zeiten erzielen können.“

Olaf Dobberkau: „Wir sind sehr enttäuscht. Es lief alles so gut für uns. Ich kam immer besser mit dem Auto zurecht und habe immer mehr zu meinem alten Speed zurückgefunden. Und dann wieder dieses Pech; es ist wie verhext.“

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