Suzuki und Schelle kommen

Die DRM 2004 erhält schnellen Zuwachs. Kein Geringerer als Niki Schelle wird die kommende Saison auf einem SUZUKI IGNIS Super 1600 bestreiten.

20. Februar 2004

Michael Heimrich

Bei seinem Privateinsatz wird der Kfz-Meister aus dem bayrischen Böbing von der SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE GMBH unterstützt. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen den nationalen Rallye-Sport, indem sie sich offiziell für die Marken-Meisterschaft in der DRM einschreibt. „Dieses Engagement ist die logische Fortsetzung und Ergänzung der SUZUKI Aktivitäten in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft und gleichzeitig der Beginn eines längerfristigen Sportprogramms auf dem automobilen Schlüsselmarkt Deutschland“, erklärt Guido Hannich, Leiter Marketing Kommunikation.

Für sein Comeback in der DRM vertraut Niki Schelle auf den dreitürigen Ingnis Super 1600, der in der vergangenen Saison in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft (JWRC) eingesetzt wurde. „Eine Riesensache“, freut sich der zweifache Familienvater über das Engagement. „Ich bin mir sicher, dass sich die deutschen Rallyefans über unsere Auftritte ebenso freuen werden wie wir es tun.“ Mit Blick auf den baldigen Saisonbeginn erklärt Niki Schelle: „Auch wenn unser Einsatzfahrzeug nicht der neuesten Generation entspricht, hoffen wir dennoch, schon bald ganz vorne mitmischen zu können. Bevor wir uns jedoch Gedanken über den Saisonverlauf machen, müssen wir uns jetzt voll auf die Vorbereitungen konzentrieren.“ Viel Zeit bleibt nicht: Die Rallye Oberland, der erste von acht Läufen zur Deutschen Rallye Meisterschaft steigt in knapp drei Wochen am 12. und 13. März 2004.

Dass SUZUKI auch mit vier statt nur auf zwei Rädern Motorsporterfolge feiert, beweist die Autosparte schon seit über 15 Jahren. Damals sorgte der SUZUKI SWIFT GTI im Rallye-Breitensport für Furore. Vor zwei Jahren startete SUZUKI mit dem IGNIS Super 1600 erstmals in der neugeschaffenen Junior-Rallye-Weltmeisterschaft. Einer der Toppiloten im Debütjahr 2002 war Niki Schelle. Beim vierten Auftritt anlässlich der ADAC Rallye Deutschland schaffte der 37-jährige SUZUKI Pilot mit Rang drei erstmals den Sprung auf das Siegerpodest eines Weltmeisterschaftslaufes.

In der vergangenen Saison zeigte die SUZUKI Erfolgskurve weiter steil nach oben. Der Schwede Daniel Carlsson gewann die anspruchsvollen WM-Runden in Finnland und Großbritannien, sein spanischer SUZUKI Teamkollege Salvador Canellas wurde auf Anhieb Vizeweltmeister. Zum Auftakt der JWRC 2004 in Monte Carlo holten drei SUZUKI Fahrer Punkte auf den WM-Rängen zwei, sechs und acht.

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