Shakedown: Sven Haaf mit Problemen.

Routiniert absolvierten die Teams am Abend den Shakedown zur bevorstehenden Castrol-Rallye. Sven Haaf kämpfte dabei mit starken Rückenschmerzen.

30. Mai 2002

Michael Heimrich

"Ich habe mir einen Nerv eingeklemmt und habe starke Schmerzen", kommentierte der Citroen-Pilot am Abend. "Aber nicht nur bei der Castrol-Rallye habe ich dadurch Nachteile, auch mein Start in Griechenland beim nächsten Lauf der Junior-WRC könnte dadurch in Gefahr sein." Auf den schnellen Straßen rund um das thüringische Pößneck will Haaf für die eine oder andere Überraschung sorgen: "Aber gegen die großen KitCars wird es natürlich sehr schwer, wir den vierten Platz in der Gesamtwertung anvisiert."

Sandro Wallenwein nutzte das Training, um das neue Fahrwerk seines Mitsubishis abzustimmen: "Aber eigentlich kommt uns die Shakedown-Strecke nicht entgegen, denn die Straße ist sehr eben und die schnellen Pisten am Samstag dagegen nicht. Matthias und Carsten werden hier nur schwer zu schlagen, aber wir werden natürlich angreifen."

"Wir haben die Zeit genutzt um die neu eingebauten Asphaltkomponeten zu testen", erklärte Carsten Mohe. "Der Motor hat im Gegensatz zum Schotter-Setup etwas mehr Leistung, das Fahrwerk hat einen breiteren Radstand und auch die großen Asphalt-Bremsen können jetzt wieder ordentlich zubeißen.?

Matthias Kahle absolvierte einen problemlosen Shakedown und nutzte die Gelegenheit um einigen Sponsoren während einer Mitfahrgelegenheit im Octavia WRC einmal die Dynamik des Rallyesports aus Sicht des Beifahrers näher zu bringen. "Mein Hauptgegner wird Carsten Mohe sein, das Wetter soll trocken bleiben und wir könnten unseren Allradvorteil nicht ausspielen. Es wird auf jeden Fall spannend!"

Noch nicht ganz zufrieden war Christoph Schleimer. Die Holzer-Mannschaft hatte alle Hände voll zu tun um das brandneue Opel Corsa KitCar für die morgen Abend startende Rallye abzustimmen. Noch fehlt dem Opel-Junior die Erfahrung auf den schnellen Asphalt-Pisten in Thüringen, dementsprechend zurückhaltend fällt eine Prognose zu den Chancen aus: "Wir müssen uns erst an die schnellen Prüfungen gewöhnen. Selbst im Training kann man schlecht abschätzen, ob eine Kurve während der Rallye voll geht oder nicht. Wir werden ausprobieren müssen", meinte Christoph vor dem Start.

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