Schmack-Teams heiß auf Start

In weniger als zehn Tagen startet die Rallye Deutschland. Mit dabei auch drei Teams von Schmack-Motorsport, die mit unterschiedlichen Zielen starten.

9. August 2004

Michael Heimrich

(gpp) ? Die einen ? Michael Windmüller und Stephan Jäckel (beide Gaildorf) ? sind die Junioren der sächsischen Rallye-Schmiede von Schmack-Motorsport und wollen bei ihrer ersten, diesjährigen Teilnahme an der ADAC-Rallye Deutschland, dem einzigen WM-Lauf auf bundesdeutschem Boden, sehen ?wo wir stehen!? Die anderen ? Michael Abendroth und Mike Müller (Dortmund/Schönfeld) sowie Peter Zehetmaier und Jürgen Breuer (Rosenheim/Gaildorf) ? zählen schon eher zu den ´Senioren` von Schmack-Motorsport, wollen aber bei ihrer diesjährigen Teilnahme an der ADAC-Rallye Deutschland genauso sehen, ?wo wir – noch – stehen!?

Die Herausforderung, den von den deutschen Rallyesportlern so viele Jahre heiß- und langersehnten WM-Lauf endlich selbst unter die Räder nehmen zu können, ?ist soo riesengroß?, berichtet Teamchef Manfred Schmack (Konradsreuth), ?dass jeder, der nur ´irgendwie` die erforderliche Zeit und das dafür erforderliche Geld auftreiben kann, unbedingt mit dabei sein will!?

Ihre ´Eintrittskarte` zur ADAC-Rallye Deutschland haben die drei Rallye-Teams von Schmack-Motorsport durch ihre bisherigen, aber nicht nur diesjährigen Erfolge schon und teilweise lange, ´gelöst`. Die beiden jungen Schwaben Windmüller/Jäckel gewannen bereits in den Jahren 2002 und 2003 jeweils die Junior-Wertung des länderübergreifenden Baden-Württemberg ? Franken-Rallyepokals und schlagen sich, seitdem sie in dieser Saison bei Schmack-Motorsport um die Int. Deutsche Rallyemeisterschaft fahren, überaus beachtlich. Zu Anfang mit ihrem Schmack-HONDA Civic Type-R noch in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum, wo sie immer dichter an die arrivierten Teams (welche ja ebenfalls zumeist auf den baugleichen HONDA Civic Type-R vertrauen) heran- bzw. auf deren Pelz rückten und bislang zwei vierte und einen siebten Platz eroberten.

Seit der Rallye Sachsenring haben sie auf Anregung von Teamchef Manfred Schmack die Klasse gewechselt und starten nun bei den verbesserten Fahrzeugen bis 2000 ccm Hubraum, mischen dort genauso erfolgreich (und hin und wieder sogar einen dreifachen Rallye-Challenge-Gewinner der diese Klasse bislang problem- und ausnahmslos dominierte) auf, und feierten bei der ADAC-Eifel-Rallye ?überraschend, und nicht unverdient ? ihren ersten Klassensieg bei einem Rallye-DM-Lauf.

In der Deutschen Rallye-Challenge dominiert zur Zeit einer der beiden anderen Fahrer der Schmack´schen ´Senioren`: Michael Abendroth. Der Duisburger, der seine motorsportliche Karriere schon vor über 25 Jahren begann und bereits 1987 in der damaligen Rallye-Trophäe den Vizemeistertitel einfuhr, startet seit zwei Jahren wieder in der zweiten Liga des deutschen Rallyesports und führt diese nach zwei Klassensiegen und einem zweiten Platz souverän an. Seinen Beifahrer Mike Müller hat sich Abendroth beim schnellen Sachsen Bernd Knüpfer für die Deutschland-Rallye ´ausgeborgt`.

Copilot Jürgen Breuer, der seit dieser Saison normalerweise im HONDA-Cockpit des Dortmunders Michael Stapel sitzt, hat für die ADAC-Rallye Deutschland in sein ´altes` Cockpit von Peter Zehetmaier gewechselt, welcher im vergangenen Jahr sehr erfolgreich im Team Schmack-Motorsport um die Int. Deutsche Rallyemeisterschaft gefahren ist, und aus früheren Jahren als überaus schneller und erfolgreicher Marken-Cup-Pilot bekannt ist.

Die Nennungen der drei Teams von Schmack-Motorsport sind in diesen Tagen beim veranstaltenden ADAC eingegangen, die aktuellen Rallye-Veranstaltungen in der Deutschen Meisterschaft und der Rallye-Challenge wurden mehr oder weniger erfolgreich absolviert und nun können sich alle ganz und ausschließlich der mentalen Vorbereitung auf diesen ´Über-Event` widmen; währenddessen in den sächsischen Werkstätten von Schmack-Motorsport die drei Einsatzfahrzeuge einer peinlich genauen Überprüfung aller Teile und Materialien unterzogen werden. ?Da dürfen und werden wir nichts dem Zufall überlassen und jede noch so kleinste Schraube genauestens überprüfen?, so Chef-Mechaniker Sandro Schmidt, der seinem Chef Manfred Schmack in Gründlichkeit und Übersicht in nichts nachsteht.

?Und sobald die Nennungsbestätigungen mit den Strecken vorliegen?, ergänzen die drei Teams Windmüller/Jäckel, Zehetmaier/Breuer und Abendroth/Müller doch mittlerweile ein bisschen aufgeregt, ?geht´s daran die Wertungsprüfungen zu erkunden, Reifen- und Servicepläne anzulegen und aufzustellen sowie die gesamte Logistik einer solchen dreitägigen Veranstaltung zu meistern!?

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