Marcus Hesse: ?Der Juni ist komplett geplatzt?

Fünf geplatzte Reifen in einem Monat. Kann man dies überhaupt noch übertreffen? Zur Eifel-Rallye, kommendes Wochenende, will das Team von Hesse Motorsport die Pechsträhne beenden.

17. Juli 2002

Michael Heimrich

Marcus Hesse: ?Der Juni ist komplett geplatzt?

Neben der Castrol ? Rallye – Thüringen (2 Reifenschäden), der KÜS ? Rallye Saarland (2 Reifenschäden) zerbarst dem Team auf der Heimfahrt am Transportanhänger des roten Mitsubishi auch noch ein Rad. Gott sei Dank hat das keine so nachteilige Auswirkung auf die Deutsche Rallye Meisterschaft.

Positiv auf den Verschleiß hat sich der veränderte Fahrstil von Marcus ausgewirkt. Seid der Castrol – Rallye bremst Hesse härter, später und fährt runder. Reserven sind aber noch vorhanden. Der Schrieb funktioniert an einigen Stellen nicht schnell genug und fügt sich schlecht in den Rhythmus ein. Einige Passagen sind zwar sehr präzise diktiert und angesagt, aber erst mit entsprechend Tempo stellen sich die wichtigen Informationen heraus. Co Kunze: ?Die relativ kurz hintereinander liegenden Rallyetermine helfen sehr gut, den eigenen Erfahrungsstand aufzustocken.?

Schon deshalb wird die Eifelrallye einen besonderen Stellenwert bekommen. Die Veranstaltung wartet mit zum Teil selektiven Strecken auf, konnte Beifahrer Uwe Kunze im letzten Jahr feststellen. Beide Fahrer erwarten eine spannende wenn auch kurze Rallye. ?Hermann Gaßner hat ein sicheres Verhältnis zum ersten Platz in unserer Division. Stefan Göttig und Dark Liebehenschel haben gute Autos und einiges an Erfahrungen. Den Niederländer Chris Vlaar können wir überhaupt nicht einschätzen. Wir richten uns auf einen Kampf ein, wobei wir zuversichtlich einen zweiten Platz in der Division anpeilen." spekuliert Marcus Hesse.

"Bernhardt Sagerer ist unserer Meinung nach eher auf Nummer sicher unterwegs. Uns selber wünschen wir eine Veranstaltung ohne Plattfuß, wobei ich schon gestaunt habe, wie schnell Uwe und Ich, ohne Übung vorher, das Rad wechseln konnten. Doch es muss nicht unbedingt wieder passieren.? berichtet Marcus zuversichtlich. Es zählt weiterhin das Motto: ?Wer aufgibt hat verloren.?

Die Servicecrew ist wieder vollzählig. Zur letzten Veranstaltung fehlte Günther Kopa. Der Rallyeleiter des ASC Melsungen meldete sich damals mit einer Knieoperation ab und schraubt am Wochenende wieder im Team von Hesse Motorsport.

Weiter Infos auf [URL]www.Hesse-Motorsport.de[/URL]

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