„Liegt viel Arbeit vor uns…“

Für Peter Corazza und Steffen Rothe verlief der Saisonauftakt nicht wie geplant. Erst nach einigen Umbauarbeiten am Auto konnte man gute Zeiten fahren.

18. März 2004

Michael Heimrich

„Unser Auto hat von Beginn an extrem untersteuert. Damit bin ich zunächst überhaupt nicht klar gekommen“, erklärt Peter und der Blick in die Zeitenliste unterstreicht diese Aussage. Statt in der Spitzengruppe der Gruppe-N zu fahren, musste sich der Oelsnitzer ungewöhnlich weit hinten einordnen.

Erst im letzten Service konnte Corazza und seine Technik-Crew Verbesserungen erzielen. „Wir haben im letzten Service Spur und Bremsen verändert. Das Auto fuhr dann endlich dahin, wo ich es wollte und ich hatte ich zum ersten Mal ein gutes Gefühl.“

Doch der Aufwind setzte zu spät ein. Mit einem satten Rückstand von 5:42.3 Minuten hinter Hermann Gassner erreichte Corazza das Ziel der Rallye-Oberland. „Der Auftakt war für uns eine klare Standortbestimmung. Jetzt wissen wir woran wir sind und wo die Hebel angesetzt werden müssen“, zeigte sich der Mitsubishi-Pilot motiviert. „Es wartet viel Arbeit auf mich.“

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