Kahle erwartet harte Kämpfe

Nach dem Herzschlag-Finale in der Eifel greifen Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann im Saarland hochmotiviert an.

4. September 2008

Michael Heimrich

Bestens vorbereitet für die letzte Asphaltrallye des Jahres: Genau eine Woche vor der Saarland-Rallye absolviert Matthias Kahle bei einem Test die finalen Abstimmungsarbeiten an seinem Porsche 911 GT3 für den schnellen und anspruchsvollen fünften Saisonlauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Nach der Top-Performance bei der Eifel-Rallye mit sieben Bestzeiten und Platz Zwei in der DRM-Wertung gibt es für
Kahle und sein Team kaum Handlungsbedarf, die Änderungen liegen im Detail.

Trotz der guten Vorbereitung rechnen Kahle und Beifahrer Dr. Thomas M. Schünemann erneut mit einem sehr engen Duell um die Spitzenpositionen. Mit den bisherigen Saisonsiegern Hermann Gaßner, Peter Corazza (beide Mitsubishi), Sandro Wallenwein (Subaru) sowie der Porsche-Konkurrenz von Olaf Dobberkau und Anton Werner hat gleich ein halbes Dutzend Fahrer gute Chancen auf den Gesamtsieg bei der Saarland-Rallye. Kahle und Schünemann werden also hochkonzentriert an den Start gehen, denn jeder Fehler kann die Rallye entscheiden.

„Wir wollen bei der Saarland-Rallye erneut ganz vorn mitfahren und peilen einen Platz auf dem Treppchen an“, berichtet Matthias Kahle. Für den deutschen Rekordmeister wäre es der vierte Podestplatz in Folge – nach der Eifel-Rallye im Porsche sowie der Frankfurt-Weimar Classic und der Sachsen Classic im historischen Skoda. „Die Strecken im Saarland sind sehr schnell und anspruchsvoll, da kann einem insbesondere bei Regen schnell mal die Straße ausgehen. Die Saarland-Rallye ist ein Highlight wegen den vielen Zuschauern. Der Region ist eine absolute Rallyehochburg und es ist immer wieder schön,
diese Begeisterung mitzuerleben.“

Eine Art Heimspiel steht Copilot Thomas Schünemann bevor: „Die Saarland-Rallye habe ich häufiger gefahren als alle anderen DRM-Rallyes. Schon vor 25 Jahren habe ich mit Paul Niemczyk an der Saarland-Meisterschaft teilgenommen. Leider nützt uns die ganze Routine wenig, denn die Prüfungen werden mittlerweile andersherum gefahren. Das heißt, wir müssen viele Strecken komplett neu aufschreiben. Eine Prognose ist wegen der hohen Leistungsdichte in den Top Ten enorm schwierig. Wir werden einfach unser Bestes geben und hoffen, dass wir möglichst gut abschneiden.“

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