Herbold meistert Umstellung

Statt Super2000 heißt es für Felix Herbold in dieser Saison R3T. Bei der Pfalz Westrich Rallye feierte er seine Premiere im Citroën DS3 und konnte nach einer Umgewöhnungsphase achtbare Leistungen zeigen.

7. März 2012

Michael Heimrich

Feuchte Straßen, matschige Wiesen und stellenweise dichter Nebel verwandelten die Strecken im Saarland oftmals in richtige Rutschbahnen. Das bekam Felix mit seiner neuen Co-Pilotin Jennifer Thielen gleich auf der ersten Prüfung zu spüren als man einen Abzweig verpasste und sich in einem Feld wiederfand. „Der Fehler gleich auf der ersten Prüfung war natürlich ärgerlich, aber danach konnten wir sehr gute Zeiten fahren, vor allem im Nebel hat die Verständigung mit Jenny super geklappt und wir konnten dort eine vierte Gesamtzeit fahren“, sagte Felix im Ziel des ersten Tages, den er nach einer weiteren Topzeit im Stadtrundkurs St. Wendel mit einem Rückstand von 11 Sekunden auf die Klassenspitze beendete.

Am Samstag ging das Auf und Ab für ihn weiter. Nachdem man auf den ersten beiden Prüfungen den Rückstand auf nur noch vier Zehntel verringern konnte, folgte auf dem extrem rutschigen Rundkurs Oberkirchen ein weiterer Rückschlag. Herbold blieb in einem Graben stecken und nur dank der tatkräftigen Hilfe einiger Zuschauer gelang die Weiterfahrt. In der folgenden Nachmittags-Schleife konnten sich Felix und Jenny, mit viel Wut im Bauch und vier Klassenbestzeiten, wieder um einige Plätze nach vorne schieben und so zeigen, welches Potenzial in Auto und Fahrer steckt.

„Am Anfang hatte ich noch etwas Probleme mit der Umstellung auf den Frontantrieb, vor allem in Kombination mit dem ungewohnten Turbomotor. Die beiden Ausrutscher sind natürlich sehr ärgerlich und haben uns wohl den Klassensieg gekostet, da wir ansonsten sehr gute Zeiten fahren konnten. Aber gerade auf der letzten Prüfung mit einer dritten Gesamtzeit im starken Allradlerfeld der DRM konnten wir zeigen was möglich ist. Das macht Spaß auf mehr bei der nächsten Rallye“, gibt sich Felix selbstkritisch, aber auch versöhnlich im Ziel.

In der Meisterschaft liegt die deutsch-luxemburgische Fahrerpaarung nun auf einem zweiten Platz in der Wertung für zweiradgetriebene Fahrzeuge und einem guten fünften Platz im Gesamtergebnis. In drei Wochen geht es bereits weiter, wenn die DRM in Süderbrarup an der deutsch-dänischen Grenze bei der ADAC Wikinger Rallye gastiert.

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