Fahrer kämpfen um Absage

Die extrem harten Bedingungen bei der diesjährigen Pneumant-Rallye rufen immer mehr den Unmut der Fahrer hervor. Diese kämpfen nun um die Absage von Strecken.

1. Mai 2004

Michael Heimrich

„Die Autos brechen langsam auseinander“, erklärt Carsten Mohe, der sich vehemment für die Absage einiger Abschnitte der heutigen Etappe ausspricht. „Der Veranstalter sollte ein Einsehen haben und den Wünschen der Fahrer entgegen kommen.“

Entsprechend hitzig die Diskussionen am Morgen. Vor allem die zahlreichen Ausfälle auf den ersten beiden Prüfungen sorgten für Aufregung. „Der schwere Unfall von Ronny Amm läßt sich auf die ausgefahrenen Strecken zurückführen“, erklärte ein Fahrer. „Wo zuvor nur leichte Unebenheiten waren, sind nun teilweise richtige Wellen auf der Piste, die das Auto praktisch aushebeln.“

Der Veranstalter berät nun über Konsequenzen. „Wir werden darüber disktuieren“, so Organisator Walter Karow. „Es ist wahrscheinlich, dass einige Prüfungen neutralisiert werden.“ – Ein erste Entscheidung ist bereits gefallen, die 14. Prüfung wurde wegen Unbefahrbarkeit abgesagt.

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