Christian Senz holt Tagessieg

Auf ein rundum gelungenes Rallye-Wochenende kann Christian Senz zurückblicken, der die meisten Bestzeiten und einen Tagessieg in der Diesel-Klasse holte.

21. Juni 2004

Michael Heimrich

Die KÜS-Saarland-Rallye läutete am vergangenem Wochenende die zweite Saisonhälfte in der Deutschen Rallye Meisterschaft ein. Wegen vieler technischer Probleme verlief die bisherige Saison für den erst 22-jährigen Meerbuscher nicht nach Plan. Doch nun scheint der Knoten endlich geplatzt zu sein, obwohl während der ersten Etappe der junge Speditionskaufmann noch durch Bremsprobleme an seinem Seat Ibiza TDI aufgehalten wurde. Am zweiten Tag sollte jedoch der symphatische Nachwuchspilot von der starken Konkurrenz nicht zu stoppen sein und holte sich den wohl verdienten Tagessieg.

„Am Samstag lief alles nach Plan, da ich auf nasser Strecke insgesamt sieben von neun Bestzeiten für mich entscheiden konnte“, fasste Christian Senz nach der Veranstaltung zusammen. „Die Zusammenarbeit mit der Co-Pilotin Veronika Britzger verlief einwandfrei und ich konnte mich endlich einzig und allein auf das Fahren konzentrieren. Da muss ich einen Lob an meine neuen Mechaniker aussprechen, die nun seit der Rallye Sachsenring mein Auto betreuen.“

Sechzehn Prüfungen mit insgesamt 208 Wertungskilometern mussten die Teilnehmer rund um Merzig bewältigen, v.a. die über 27 Kilometer lange Prüfung ´Steine an der Grenze´ hat es Christian Senz besonders angetan, der heute seinen 22. Geburtstag feiert: „Da musst Du immer konzentriert bleiben und versuchen keine Fehler zu machen“, sagte der Meerbuscher weiter. „Am ersten Tag mussten wir diese Prüfung jedoch vorsichtig bewältigen, da sich kurz davor die Bremsprobleme eingestellt haben und ich lieber auf Nummer sicher gehen wollte. Ohne diesen Zeitverlust wäre vielleicht über das ganze Wochenende noch mehr drin gewesen.“

Schon in vier Wochen kann der Seat-Pilot wieder voll angreifen, bei der rund um die Stadt Daun ausgetragenen Eifel-Rallye: „Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf die nächste Veranstaltung“, erklärte der Saarland-Tagessieger. „Es ist nämlich meine Lieblingsveranstaltung im DRM-Kalender und ich hoffe auf ein ähnlich gutes Resultat.“

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