Armin Kremer gewinnt erste Etappe – Holger Knöbel ausgeschieden

Europameister Armin Kremer zeigte bei der Eifel-Rallye eine überzeugende Leistung und lieferte sich mit Matthias Kahle einen spannenden Schlagabtausch.

20. Juli 2002

Michael Heimrich

Mit einem wahren Zeitenfeuerwerk baute der Mecklenburger seinen Vorsprung auf 16.5 Sekunden am Ende des ersten Tages aus. Zunächst hatten sich beide Fahrer einen Kampf um Zehntelsekunden geliefert, bis Matthias Kahle am Nachmittag immer mehr Zeit auf den Ford-Piloten einbüßte. Erst auf der letzten Prüfung der heutigen Etappe konnte der Skoda-Pilot eine Bestzeit erzielen.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Tag und konnten sehr viel testen", erklärte Armin Kremer gegenüber Rallye-Magazin. "Wir nähern uns immer mehr dem Maximum und auf der letzten Prüfung war ich sogar drüber. Ein kleiner Abflug in die Wiese hat uns ein paar Sekunden gekostet."

Matthias Kahle war am Ende des Tages mit seiner Platzierung nicht ganz zufrieden: "Wir haben das Limit erreicht, es geht eigentlich nicht schneller. Morgen wird es schwer den Armin zu halten, aber wir werden natürlich alles versuchen."

Carsten Mohe behauptete seine Führung in der F2-Wertung weiterhin souverän. "Wir haben das Fahrwerk jetzt so abstimmen können das es passt und ich bin mit den Zeiten recht zufrieden. Die Strecken sind sehr rutschig und wir waren doch des öfteren mal neben der Piste", erklärte der Crottendorfer. Dennoch herrscht zur Zeit Aufregung im Team. Der Starterkranz des Megane muss geschweißt werden und die zulässige Servicezeit könnte dabei überschritten werden.

Sein ärgster Verfolger Holger Knöbel kam auf der zehnten Wertungsprüfung von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde das Fahrzeug stark beschädigt und der VW-Pilot musste vorzeitig aufgeben.

Durch den frühen Ausfall von Sandro Wallenwein könnte Sven Haaf noch den Vizemeister-Titel in dieser Saison einfahren. "Durch den Ausfall von Sandro ergibt sich diese Chance. Wir sind deshalb schon ein bisschen taktisch im Hinblick auf die Platzierung gefahren." Am Ende des Tages liegt der Citroen-Fahrer auf dem vierten Gesamtrang, mit einem Rückstand von 3:47 Minuten auf die Spitze.

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