WRC-Promoter skizziert die Zukunft der Rallye-WM

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird wachsen. Mittelfristig planen FIA und WRC-Promoter 16 Läufe an, von denen aber nur die Hälfte in Europa stattfinden soll. Auch über eine Formatänderung wurde nachgedacht.

22. April 2017

Michael Heimrich

Keine andere Serie liefert solche faszinierenden Bilder wie die Rallye-Weltmeisterschaft. Damit die Auswahl künftig noch größer wird, planen die Verantwortlichen neue Austragungsorte einzubauen. Dabei spielt eine Wüstenrallye ebenso eine Rolle, wie die Rückkehr nach Afrika. Mittelfristig soll der Kalender deshalb von 13 auf 16 Läufe ausgebaut werden. Die Hälfte davon wird mit Traditionsrallyes in Europa besetzt, der Rest ist über den gesamten Erdball verteilt. An Bewerbern mangelt es jedenfalls nicht.
„In der amerikanischen Zone sind wir in Mexiko und Argentinien. Aus Chile liegt ein tolles Konzept vor. Zudem können wir uns gut eine weitere Winterrallye in Nordamerika, egal ob nun in Michigan, oder Kanada vorstellen“, erklärte WRC-Promoter-Chef Oliver Ciesla gegenüber ‚Motorsport aktuell’. „Neben Australien ist Neuseeland bereit, wieder einen WM-Lauf durchzuführen. China bleibt ein Thema und dürfte in zwei, drei Jahren ebenso Bestandteil der WM sein, wie zum Beispiel Japan oder Korea, nicht zuletzt auf Grund der von dort beteiligten Hersteller.“ 

Rückkehr nach Afrika

„Eine fertig ausgearbeitete Safari-Rallye in Kenia wurde ebenso schon präsentiert, wie eine Wüstenrallye im Mittleren Osten. Aber auch Indien, die Türkei, oder Russland haben wir auf dem Schirm. Je vier Läufe in Amerika und Asien-Ozeanien plus acht Rallyes in Europa und Afrika wären nach unserem Geschmack“, verriet Ciesla.

Shakedown soll bleiben

Der Ausbau des WM-Kalenders ist mit steigenden Kosten für alle Beteiligten verbunden. Aus diesem Grund wird intensiv geprüft, ob eine Verkürzung des WM-Wochenendes deutliche Einsparungen bringt. „Wir haben das geprüft“, so Ciesla. „Es war aber nicht der Fall. Trotzdem schauen wir weiter, wo man Kosten sparen kann.“ 
Unlängst hatte FIA-Rallyedirektor Jarmo Mahonen angeregt, den Shakedown zu streichen, um den Ablauf eines WM-Laufs zu straffen. „Die Teams, die Veranstalter und auch die Medien wollen den Shakedown. Diese Option war ein Gedankenspiel und wird vermutlich nicht weitergeführt. Auch, weil dadurch kaum Kosten eingespart werden“, meinte Ciesla.

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