Wilson bleibt zuversichtlich

In Finnland debütiert der brandneuen Ford Focus WRC. Für Teamchef Malcom Wilson ist das Auto die Basis für den Gewinn beider Titel in dieser Saison.

10. Juli 2007

Michael Heimrich

Es sieht gut aus für das Team von Malcom Wilson. Marcus Grönholm führt nach zwei Siegen in Folge die Weltmeisterschaft souverän an. In der Herstellerwertung hat Ford den Abstand zu Erzrivalen Citroen deutlich ausbauen können.

Trotzdem will sich Wilson nicht auf den Erfolgen der letzten Auftritte ausruhen und treibt die Entwicklungsarbeit des neuen Focus WRC weiter voran. „Wir haben im letzten Jahr die Herstellerwertung gewonnen. In diesem Jahr wollen wir beide Titel holen. Wir sind in einer guten Ausgangslage, aber wie jeder weiß, wird Sebastien Loeb nicht aufgeben. Aber Marcus ebenso wenig“, stellt Wilson gegenüber crash.net fest.

Damit seine Nummer-1 für den Titelkampf gut gerüstet ist, intensiviert Ford die Testarbeiten bis zum Debüt des neuen Autos bei der Rallye Finnland. Ausgedehnte Testfahrten sollen nicht nur helfen, mögliche Schwachstellen auszumerzen, sondern auch den Fahrern die Möglichkeit geben ein passendes Setup zu finden. „Die ersten Reaktionen waren sehr positiv“, freute sich Wilson.

TESTARBEIT: Der neue Focus WRC07 ist äußerlich kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden

In der zweiten Saisonhälfte stehen gleich vier Asphaltläufe auf dem WM-Programm. In der Vergangenheit eine sichere Bank für die Citroen-Piloten, doch Wilson hofft, auch auf festen Untergrund die Stärken des neuen Autos auszuspielen. „Wir unterschätzen die Aufgabe nicht. Wir wissen, dass sich Dani und Sebastien auf Asphalt am wohlsten fühlen. Aber wenn man sich das letzte Jahr anschaut, dann führte Marcus in Spanien, bis er wegen eines technischen Fehlers ausschied. Ich hoffe, dass sich die Verbesserungen am Auto auszahlen werden“, machte Wilson klar. „Es kommen aber auch noch ein paar sehr gute Schotterrallyes, beginnend mit Finnland. Ich denke es wird eine sehr interessante zweite Saisonhälfte.“

Doch nicht nur Citroen hat der Ford-Teamchef im Auge. Das wiedererstarkte Subaru-Team könnte im Titelkampf das Zünglein an der Waage spielen und wichtige Punkte stehlen. „Aus meiner Sicht ist es eine großartige Nachricht für den Sport, dass sie nun wieder um Siege kämpfen können“, freut sich Wilson dennoch. „Ohne Frage hätte es uns in der ersten Saisonhälfte mehr geholfen, möglicherweise könnte es nun ein Problem für uns werden. Aber das Tollste für mich war es, als am Ende der ersten Akropolis-Etappe die ersten sechs Autos innerhalb von zehn Sekunden lagen. Das ist genau das, was den Sport wieder nach vorne bringt.“ 

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