Was macht ein in Zypern konkurrenzfähiges Auto aus?
Zuallererst muss es stark sein. Neben der Konkurrenzfähigkeit zählt auch eine gute Federung. Überall gibt es Furchen, Spurrillen und Steine. Die ständigen vertikalen Schläge muss die Aufhängung gut verkraften können. Da die Prüfungen sehr eng sind, muss das Auto auch agil sein und darf nicht Untersteuern. Aber man muss aufpassen und darf es andererseits nicht übertreiben, denn wenn man zu stark übersteuert, kommt man leicht in den tiefen Schotter und verliert Zeit. Auf diese Bedingungen haben wir unser Auto abgestimmt, Carlos arbeitete in eine Richtung, ich in eine andere, danach haben wir unsere Ergebnisse gegenübergestellt.
Im letzten Jahr warst Du Dir nicht sicher, welchen Fahrstil Du in Zypern anwenden solltest. Wie siehst Du das jetzt?
Damals wollte ich sehr sauber fahren und so wenig wie möglich driften, doch ich war dabei nicht schnell. Also habe ich meinen Stil geändert, versuche aber zu lange Drifts weiterhin zu vermeiden. Die Tendenz unseres Xsaras zum Übersteuern haben wir eleminieren können. Jetzt ist es viel einfacher eine saubere Linie zu halten, um maximale Traktion zu haben.
Du wirst nach Markko Märtin als zweiter Fahrer auf die Strecke gehen und für die nachfolgenden Starter die Strecke säubern müssen…
Ja, das stimmt. Aber mich trifft es weniger als Markko. Von den vier Fahrern, die in der Weltmeisterschaft vorn liegen, hat Petter die beste Position. Aber ich denke sein Vorteil wird nicht übermäßig sein. Die restlichen Fahrer können davon profitieren, auch Carlos und somit Citroen. Und außerdem kommen ja noch zwei Etappen. Dann hoffe ich wieder nach vorn zu kommen und am Ende unter den ersten Drei zu landen.
