Warum sich Latvalas Unfall rächte

Weil Jari-Matti Latvala den Fiesta bei wichtigen Tests in Portugal schrottete, fehlten Ford wertvolle Erkenntnisse beim ersten Schotterlauf mit dem Fiesta.

7. März 2011

Michael Heimrich

Als Tabellenführer musste Mikko Hirvonen auf der ersten Etappe der Rallye Mexiko als erster Teilnehmer auf die Strecken gehen und war durch diese Startposition klar gehandicapt, da er für die nachfolgenden Rallye-Piloten den dichten Staub von der Ideallinie fegte. Dennoch beendete er den Samstag auf Rang drei. Diese Position konnte der Finne auf der zweiten Etappe konsolidieren, um am Schlusstag noch auf Platz zwei vorzurücken, als Spitzenreiter Sébastien Ogier nach einem Fahrfehler aufgeben musste. Zudem konnte der 30-Jährige auch die sogenannte „Power Stage“ gewinnen, die live im Fernsehen übertragen wird, und dafür drei weitere WM-Zähler seinem Konto gutschreiben.

„Nicht nur im Hinblick auf die Meisterschaft bin ich mit diesem Resultat vollauf zufrieden, zumal wir am Freitag durch unsere Startposition klar benachteiligt worden sind“, freute sich Hirvonen im Ziel. „Nach dem für mich eher problematischen Vorjahr fühle ich, dass ich meine Konstanz zurückgewonnen habe – und das ist für den Kampf um den Titel sehr wichtig. Die Strecken der abschließenden ,Power Stage‘ kannte ich gut. Die drei Bonus- Punkte, die wir dort errungen haben, geben uns zusätzliche Motivation. Noch hatte ich nicht die Gelegenheit, alle Teile des Fiesta WRC ausführlich zu testen. Vor der nächsten WM-Rallye in Portugal werden wir dies nachholen. Wir können unser Auto noch immer verbessern, aber der Start in diese Saison verläuft wirklich vielversprechend.“

Teamkollege Jari-Matti Latvala musste schon zu Beginn der Rallye Mexiko einen Rückschlag verkraften, nachdem er einen Reifen an einem Felsbrocken demoliert hatte und den defekten Pneu noch in der Prüfung wechseln musste. Dies kostete rund zwei Minuten und warf ihn auf Rang neun der Gesamtwertung zurück. Bis zum Etappenziel hatte sich der junge Finne aber schon wieder bis auf die vierte Position nach vorne gekämpft. Ein weiterer Reifenschaden am Samstag wirkte sich weniger dramatisch aus, sodass auch der 25-Jährige vom Ausfall Ogiers profitieren konnte und auf Platz drei vorrückte.

„Dass wir mit zwei defekten Reifen trotzdem noch den Sprung aufs Podest geschafft haben ist mehr, als ich erwarten konnte“, räumte Latvala ein. „Im Laufe der Rallye wurden wir immer schneller, der neue Fiesta WRC fühlt sich auf Schotter richtig gut an. Wir brauchten an der Abstimmung über das gesamte Wochenende nichts zu ändern. Dafür, dass dies die erste Schotter-Rallye für das neue Auto war, bin ich mit dem Handling sehr zufrieden. Dennoch können wir uns weiter verbessern, und genau dies habe ich vor der Rallye Portugal auch vor.“

GALERIE: Die Bilder der Rallye Mexiko …

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