VW: Fahrersuche geht weiter

Sebastien Ogier ist bei allen Einsätzen gesetzt, im zweiten Fabia S2000 von VW Motorsport wechseln sich Andreas Mikkelsen und Kevin Abbring ab. Doch Teamkoordinator Sven Smeets schließt nicht aus, dass in diesem Jahr auch noch andere Fahrer zum Einsatz kommen werden.

21. März 2012

Michael Heimrich

Generalstabsmäßig bereitet sich Volkswagen Motorsport auf den WM-Einstieg im kommenden Jahr vor. Die Entwicklung des Polo R WRC schreitet voran, parallel schult man das Team in der laufenden Weltmeisterschaft mit dem Einsatz von zwei Fabia S2000. Diese Fahrzeuge entsprechend dem technischen Stand des Skoda-Werksteam in die IRC, bei VW sind jedoch Sachs- statt Reiger-Dämpfer eingebaut.

Im ersten Auto ist Sebastien Ogier als Nummer-1 fest gesetzt. Im zweiten Fabia wechseln sich Andreas Mikkelsen und Kevin Abbring ab. Doch der neue Teamkoordinator Sven Smeets schließt nicht aus, dass in diesem Jahr auch noch andere Fahrer zum Einsatz kommen werden und ihr Talent unter Beweis stellen können. Das Rennen um die möglichen Plätze im künftigen WRC-Junior-Team der Wolfsburger ist weiter offen.

Unterdessen hat Sebastien Ogier freiwillig seinen Prioritätsstatus aufgegeben und wird künftig von der FIA als Privatfahrer betrachtet. "Es macht den direkten Vergleich zwischen unseren Fahrer und den anderen S2000-Konkurrenten sehr viel einfacher", sagte Smeets. Auf Grund seines ehemaligen Prioritätsstatus startete Ogier bei den letzten WM-Läufen lange vor seinem jeweiligen Teamkollegen ins Rennen, die dann teilweise deutlich bessere Streckenbedingungen als der Franzose vorfanden. "Wir werden den Schritt nicht nutzen, um einen Vorteil aus den größeren Freiheiten für Nicht-Prioritätsfahrern zu ziehen", versprach Smeets. "Unserem Platz im Servicepark an der Seite der Herstellerteams wurde bereits vor langer Zeit zugestimmt."

Der nächste Einsatz für das VW-Team ist in Portugal, allerdings wird man nicht am Promo-Event auf der berühmten Fafe-Prüfung teilnehmen. Beim Showrennen auf der legendären Strecke treten unter anderem die beiden Citroën-Werkspiloten Sebastien Loeb und Mikko Hirvonen ebenso an, wie das Ford-Duo Jari-Matti Latvala und Petter Solberg. Lokalmatador Armindo Araujo ist mit seinem Mini WRC ebenfalls dabei.

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