Volkswagen testet noch einmal 2017er WRC

Für allgemeines Erstaunen sorgt erneut Volkswagen Motorsport. Trotz des plötzlichen Ausstiegs aus der Rallye-Weltmeisterschaft wird die Entwicklungsarbeit mit dem Polo WRC 2017 fortgesetzt.

23. November 2016

Michael Heimrich

Es ist das mit Abstand am längsten entwickelte World Rally Car der dritten Generation und doch wird es nie im Wettbewerb beweisen können. Seit rund 15 Monaten tüftelte Volkswagen Motorsport am neuen Polo, der nun ein Fall für das Museum ist. Die Wolfsburger Marke verlässt überraschend die WM-Bühne, die Rallye Australien war der letzte Werkseinsatz.
Zur allgemeinen Überraschung wird trotz des Abschieds wird die Entwicklung des Polo WRC 2017 ordnungsgemäß abgeschlossen. Ende November wird ein Testteam das neue Auto noch einmal in Schweden ausprobieren. Beim finalen Ausritt sitzen die beiden Testpiloten Marcus Grönholm und Dieter Depping am Polo-Steuer. „Danach steht auch noch die FIA Inspektion auf unserer Agenda“, erklärte VW Motorsport-Chef Sven Smeets gegenüber Motorsport aktuell. 

Keine Homologation geplant

Doch bevor das Gerücht über ein mögliches Red-Bull-Team (wurde vom Brausegiganten entschieden dementiert!) neue Nahrung erhält: Der Polo WRC 2017 wird keine Homologation erhalten. „Für eine FIA-Zulassung muss ein Hersteller sich mit mindestens zwei Autos in die WM einschreiben und das ist bei uns nicht der Fall“, beendete Smeets jede Hoffnung auf den Einsatz des Polos. 
Wie bereits am Rande der Rallye Australien erklärt, wird Volkswagen Motorsport aber den aktuellen Polo WRC ab sofort interessierten Privatiers zur Verfügung stellen. Diese könnten mit den Autos im neun geplanten FIA-Cup starten, der in der nächsten WM-Saison Premiere feiert und gezielt für Fahrzeuge der aktuellen WRC-Generation gedacht ist. Damit soll nicht nur die Lücke zwischen den kommenden World Rally Cars und den R5-Autos geschlossen werden, sondern auch Privatfahrer eine neue Möglichkeit geboten werden, die nicht in den 2017er WRC sitzen dürfen.

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