Volkswagen stellt neuen Polo R WRC vor

Mit neuer Technik und frischem Design startet Titelverteidiger Volkswagen in die neue Saison der Rallye-Weltmeisterschaft. Entwicklungsvorstand Dr. Heinz-Jakob Neußer schickte heute die Truppe rund um Sportchef Jost Capito auf die Reise.

15. Januar 2015

Michael Heimrich

Nach zwei Jahren war es Zeit, etwas Neues zu machen. Nicht nur die Techniker durften endlich die nächste Homologationsstufe des Polo R WRC zünden, auch die Designer konnten sich mit einer neuen Beklebung austoben. Herausgekommen ist eine Optik, die sich deutlich vom Vorgänger unterscheidet und auf eine dunkle Front setzt, die nach hinten in einen weißen Farbton am Heck wechselt, das ein neuer Heckflügel überragt. Wer noch genauer hinsieht, entdeckt noch etwa zwei Zentimeter höhere Abrisskanten der vorderen Kotflu?gel, die ebenfalls zu einer Verbesserung der aerodynamischen Effizienz beitragen. Insgesamt eine gelungene Weiterentwicklung des bisherigen Auftritts, die auch bei der heutigen Präsentation in der Autostadt gut ankam. 
Unter der Haube wurde noch kräftiger geschraubt. Rund 75 Prozent des Polos R WRC kamen auf den Prüfstand und die Wiedereinführung der Schaltwippe war dabei die größte Herausforderung, die der Technikstab zu meistern hatte. Natürlich soll sich der neue Polo R WRC noch zuverlässiger sein und sich noch besser fahren lassen, damit sich Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala auch weiterhin wohl darin fühlen. Andreas Mikkelsen kommt vorerst nicht in den Genuss der neuen Ausbaustufe. Er wird mit der 2014er-Konfiguration die ersten vier Rallyes der Saison bestreiten.
Rund 5.000 Testkilometer spulte das VW-Team bereits mit der neuen Technik ab, man ist also gut gerüstet, um das Saisonziel zu erreichen. „Als wir in die Weltmeisterschaft einstiegen, wollten wir im dritten Jahr den Titel holen. Das erwarte ich jetzt von unserem Team“, gab VW-Entwicklungschef Dr. Heinz-Jakob Neußer mit einem Augenzwinkern zu verstehen.
Im vergangenen Jahr gelang der Mannschaft von Sportchef Jost Capito mit 12 von 13 möglichen Siegen eine fast perfekte Saison, lediglich das Heimspiel in Deutschland konnte man nicht zu seinen Gunsten entscheiden. „Natürlich muss es unser Ziel sein, das Triple einzufahren und erneut alle drei Meisterschaften zu holen. Ich würde aber nicht soweit gehen und sagen, wir müssen auch überall gewinnen“, so Neußer, der aber dennoch hofft, dass der weiße Fleck „Rallye Deutschland“ von der Erfolgskarte verschwindet. „Wenn wir in diesem Jahr dort weniger Weinreben auf dem Scheinwerfer kleben hätte, wäre ich nicht unzufrieden. Die Rallye Deutschland ist für uns von der Außenwirkung eine wichtige Rallye, deshalb drücke ich dort dem Team ganz besonders die Daumen, dass es dieses Mal gut geht.“

GALERIE: Die World Rally Cars 2015 …

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