Unfall von Petter Solberg

Schrecksekunde für Petter Solberg und das Subaru-Team. Der Norweger rutschte beim Shakedown zur Rallye Australien von der Strecke und beschädigt sein Auto stark.

11. November 2004

Michael Heimrich

Dabei verklemmte sich ein Eisentor so ungklücklich in der Aufhängung des rechten Vorderrades, dass Solberg den Shakedown vorzeitig abbrechen musste. Entwarnung kam aber vom Team. Die Schäden am Auto können bis zum Start am Abend wieder repariert werden.

Zufrieden zeigte sich Marcus Grönholm. Mit 2:11.6 Minuten holte sich der Finne die Bestzeit im Shakedown und will Juha Kankkunens Rekord von vier Australien-Siegen in diesem Jahr einstellen. „Unser Test war nicht übel“, so Grönholm trocken. „Wir haben ein wenig an der Aufhängung gearbeitet und die Differenziale verstellt.“

1.7 Sekunden langsamer, und damit zweitschnellster Fahrer, war Ford-Youngster Francois Duval. Der Belgier drehte sich während des Shakedowns an der gleichen Stelle wie Solberg, sein Focus WRC blieb dabei aber unbeschädigt. „Ich will am Ende unter die besten fünf Fahrer kommen“, machte Duval seine Ziel für das Finale deutlich.

Die ungewöhnlich kühlen Temperaturen und der viele Regen könnten aber Sebastien Loeb in die Hände spielen. Der Franzose muss am morgigen Freitag als erster Fahrer auf die Strecke und für den Rest der Meute den Straßenfeger spielen. Sollte es nass bleiben, würden die für Australien typischen Schotterkugeln gebunden und der Nachteil der Startposition würde nicht so extrem ausfallen.

„Die Streckenbedingungen wechseln ständig. Mal regnet es und ist schlammig, mal ist es trocken“, erklärt Petter Solberg nach dem Training. „Es wäre aber nicht schlecht für uns, wenn es etwas feucht ist.“ -„Es ist fast ein wenig wie in Wales“, meinte Teamkollege Mikko Hirvonen. „Dies ist jetzt aber ein gutes Beispiel für eine Schotterrallye, bei der wir wirklich die Safety-Crews bräuchten.“

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